Glückwunsch nach Kiew

GiNN-BerlinKontor.—Nach der Wahl des Petro POROSCHENKO zum neuen Präsidenten der Republik Ukraine telegraphierte Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) nach Kiew:  ”Sehr geehrter Herr Poroschenko – zu Ihrer Wahl zum Präsidenten der Ukraine gratuliere ich Ihnen herzlich. Sie übernehmen die Führung Ihres Landes in einer Zeit bedeutender Herausforderungen.”

“Ich habe die Präsidentschaftswahlen in der Ukraine mit großem Interesse und Anteilnahme verfolgt. Sie sind ein beeindruckendes Zeichen für den Willen der Ukrainer, Freiheit und Selbstbestimmung ihres Landes mit demokratischen Mitteln zu stärken. Meine besondere Anerkennung gilt den Wählern im Osten, die trotz Bedrohung und Einschüchterung von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben.

In Ihrem Ziel, den Zusammenhalt aller Ukrainerinnen und Ukrainer zu stärken, ermutige ich Sie ausdrücklich. Die Bundesregierung wird Ihrem Land auch in Zukunft tatkräftig zur Seite stehen. Ich würde mich daher freuen, Sie bald in Berlin empfangen zu können.
Für die vor Ihnen liegenden Aufgaben wünsche ich Ihnen viel Glück und Erfolg.

Der deutsche Außenminister Frank-Walter STEINMEIER (SPD) in Berlin: “Mein Glückwunsch gilt Petro Poroschenko für sein eindrucksvolles Wahlergebnis. Vor dem neuen Präsidenten der Ukraine stehen gewaltige Aufgaben. Die größte Herausforderung, vor der das Land steht, ist die tiefe Kluft im Osten des Landes. Nur wenn es gelingt, hier schnell Brücken zu bauen, wird eine politische und wirtschaftliche Stabilisierung der Ukraine gelingen können.”


Die Wahlen – so Steinmeier – seien ein eindeutiges Votum des ukrainischen Volkes. Die Menschen in der Ukraine seien zur Wahl gegangen, “weil sie ein Ende von Konfrontation, Chaos und Korruption wollen. Sie wollen Lebenschancen, für sich und für ihr Land. Sie wollen die Einheit der Ukraine. Sie haben mit großer Mehrheit einen Präsidentschaftskandidaten gewählt, der ihnen versprochen hat, genau das zu tun.” Die ersten Signale aus Moskau würden zude  ”in die richtige Richtung weisen”, so Steinmeier.

Es sei jedoch ” bedauerlich, dass viele Bürger in Donezk und Lugansk durch Drohungen und Gewalt von Separatisten an der Ausübung ihres Wahlrechts gehindert worden sind. Wir werden uns in der Bewertung des Verlaufs der Wahlen an den Einschätzungen der OSZE-Wahlbeobachter orientieren. Angesichts der Berichte, die uns vorliegen, bin ich zuversichtlich, dass das Urteil positiv ausfallen wird.” (Quelle: auswaertiges-amt.de)

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