GfK: Leicht steigende Kosumlaune

GiNN-BerlinKontor.—Nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) legt das Konsumklima auch zum Jahresende “moderat” zu. Laut GfK tragen sowohl steigende Einkommensaussichten als auch eine “verbesserte Anschaffungsneigung” dazu bei. Die fallende Preise bei Heizöl und Benzin hätten dafür gesorgt, dass der Pessimismus hinsichtlich der Einkommensaussichten sowie der Konsumneigung etwas abnimmt. Auch die Tarifabschlüsse in der Metall- und Elektroindustrie dürften die Einkommensstimmung erhöht haben, so die GfK.

Die Konjunkturerwartung der Bundesbürger setzt ihre Talfahrt dagegen fort. Im November büßt der Indikator noch einmal 3,6 Punkte ein und weist -30,1 Zähler auf. Dies ist der niedrigste Wert seit Beginn der gesamtdeutschen Erhebungen im Jahre 1991.

Die Verbraucher gehen nach Meinung der GfK davon aus, dass sie persönlich von dem Konjunkturtief nicht so stark betroffen sein werden und glauben, dass sie ihre Kaufbereitschaft derzeit nicht weiter einschränken müssen. Zudem dürfte der nachlassende Inflationsdruck ebenfalls zur Stabilisierung der Anschaffungsneigung beitragen.

Der eurpäische Elektro- und Computerhandel gibt sich optimistisch. “Ein Umsatzeinbruch ist bisher nicht zu verzeichnen”, sagt Benedict KOBER, Vorstand der Euronics Deutschland eG. “Schwache Konjunkturprognosen haben wir in der Vergangenheit oft gehabt. Eine Kaufzurückhaltung von Verbrauchern macht sich im Handel allerdings in der Regel nicht unmittelbar, sondern erst zeitversetzt bemerkbar. In welchem Ausmaß die Krise den Elektrofachhandel dann im nächsten Jahr erreicht, bleibt abzuwarten.”

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