Gespräche in Athen “produktiv”

GiNN-BerlinKontor.-–Die so genannte TROIKA – Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF), der EU-Kommission und der Europäischer Zentralbank (EZB), die in Athen erkunden wollen, ob die angekündigten Reformen durchgesetzt werden, haben am 5. August ihre Verhandlungen zunächst beendet. Die Gespräche und Überprüfungen in Athen seien “produktiv” gewesen. “Wir haben gute Fortschritte erzielt”, so der stellvertretende Direktor des Europa-Abteilung im IWF, Poul M. THOMSEN.

In einer gemeinsamen Erklärung heißt es, es gebe Einvernehmen darüber, dass in Athen in den Jahren 2013 und 2014 für Einsparungen von € 11,5 Milliarden notwendig seien. Anfang September 2012 erfolge eine erneute “Überprüfung” in Griechenland.

“Staff teams from the European Commission (EC), European Central Bank (ECB) and International Monetary Fund (IMF) concluded today a visit to Greece to discuss with the new authorities the economic policies needed to restore growth and competitiveness, secure a sustainable fiscal position, and underpin confidence in the financial system in line with the objectives of the economic adjustment program that is being supported by the three institutions. The discussions on the implementation of the program were productive and there was overall agreement on the need to strengthen policy efforts to achieve its objectives”. The Greek authorities are committed to proceeding with determination in their work over the next month, and the EC/ECB/IMF staff teams expect to return to Athens in early September to continue the discussions.(Quelle: imf)


DER SPIEGEL hatte am 22. Juli gemeldet, Griechenland könnte “schon im September pleitegehen”. Hochrangige Vertreter hätten der Brüsseler EU-Spitze mitgeteilt, dass der IWF nicht mehr bereit sei, weitere Gelder für die Griechenlandhilfe zur Verfügung zu stellen. Die Regierung in Athen könne “den Schuldenstand des Landes nicht wie vereinbart bis zum Jahr 2020 auf rund 120 % der Jahreswirtschaftsleistung drücken”, so DER SPIEGEL.

Das Risiko eines EURO-Austritts Griechenlands werde mittlerweile in den Ländern der EURO-Zone für “beherrschbar” gehalten. Um die Ansteckungsgefahr für andere Länder zu begrenzen, wollten die Regierungen den Start des neuen Rettungsschirms ESM abwarten. Dieser könne jedoch nicht vor dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts Mitte September in Kraft treten, so DER SPIEGEL am 22.07.).(Quellen: IWF/Der Spiegel)

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