Georgiens Präsident dankt Bundesregierung

bti-o/Berlin.–Deutschland ist das erste Land, dass Saakaschwilli als neugewählter Staatschef Georgiens besucht.
Bundeskanzler Gerhard Schröder empfing am 30. Januar 2004 den neuen georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili zu einem Gespräch im Bundeskanzleramt.
Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz dankte Präsident Saakaschwili Deutschland für die umfangreiche Nothilfe, die die Bundesregierung bislang geleistet hat. Saakaschwili versicherte, er werde die Korruption in Georgien bekämpfen, damit jeder Cent ausländischer Hilfe auch seinen Zweck erfülle. Weiter bekräftigte der georgische Präsident das Fernziel, sein Land in die Strukturen von NATO und EU einzubinden.

Bundeskanzler Schröder begrüßte die Veränderungen in Georgien, das «ein Schlüsselland in einer schwierigen Region» sei. Über Soforthilfen hinaus solle der Aufbau des Landes durch Fachleute unterstützt werden. Zunächst sei die Ausbildung von Zollpersonal, Diplomaten und Offizieren denkbar.

Ministerin Wieczorek-Zeul sagte Präsident Saakaschwili Mittel für die Zusammenarbeit in der Wirtschafts- und Demokratieförderung in Höhe von 26 Millionen Euro zu. “Nach den Präsidentenwahlen steht Georgien vor der großen Herausforderung, die Lebensumstände der Bevölkerung zu verbessern. Dabei wird Deutschland die neue georgische Regierung mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen”, erklärte die Ministerin.

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