Geldpolitische Beschlüsse der EZB

GiNN-BerlinKontor.—Auf der Sitzung am 03.o5., die in Barcelona stattfand, beschloss der EZB-Rat, den Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte sowie die Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die  Einlagefazilität unverändert bei 1,00 %, 1,75 % bzw. 0,25 % zu belassen.

EZB-Präsident Mario DRAGHI unterstrich, dass die Europäische Zentralbank an der Politik des billigen Geldes festhalten werde: “Eine Ausstiegsstrategie wäre nach wie vor verfrüht.” Der EZB-Rat sei zu dem Schluss gekommen, dass die derzeitige Geldpolitik die Konjunktur stimuliere. Er gehe davon aus, “dass sich die Wirtschaft in der EURO-Zone im Laufe des Jahres schrittweise erholt.”

 

Der EZB-Chef forderte die Regierungen der EURO-Staaten auf, selbst für mehr Wachstum zu sorgen. Er sehe “absolut keinen Widerspruch” zwischen einer Politik für mehr Wachstum und einer Sanierung der Staatskassen. Wachstum – so der EZB-Chef – müsse in das Zentrum” der politischen Tagesordnung gerückt werden. Vonnöten seien politische Strukturreformen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Gründung neuer Unternehmen. (Quelle: Bundesbank)

 

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