Gedenken an D-Day

GiNN-BerlinKontor.—Vor 70 Jahren – am 6. Juni 1944 – landeten im Zweiten Weltkrieg die alliierten Truppen in der Normandie/Frankreich und läuteten damit das Ende des Zweiten Weltkriegs ein. Zum Gedenken an den D-Day versammelten sich am 06.06.2014 Staats- und Regierungschefs der damals kriegführenden Staaten, aber auch noch lebende Veteranen am Strand von Ouistreham (Calvados). Auch die deutsche Bundeskanlzerin Angela MERKEL (CDU) nahm teil. Sie führte “intenive Gespräche” mit Russlands Präsidenten Wladimir W. PUTIN, wie in den TV-Übertragugen zu sehen war.

Auf Einladung von Frankreichs Präsident Francois HOLLANDE waren die britische Königin Elizaabeth II. und US-Präsident Barack H. OBAMAder In die Normandie gereist. “Dass heute  die ehemaligen Kriegsgegner an einer solchen Veranstaltung teilnehmen, zeigt, welch weiten Weg Europa seither zurückgelegt hat. Es kommt einem Wunder gleich”, schrieb Kanzlerin Merkel in der französischen Zeitung Ouest France. ” Die tiefen Gräben seien  überwunden. Vor allem die deutsch-französische Aussöhnung mache deutlich, wie aus einem Gegeneinander ein Miteinander werden könne. “Welch eine wunderbare Erfahrung, die sich 1989/90 wiederholen sollte und die auch mit Blick auf die heutige Welt hoffen lässt”, so Merkel.

Das Treffen fand vor dem Hintergrund des Konflikts in der Ukraine und damit neuer Spannungen in Europa statt. Zu den Feierlichkeiten erschienen auch der russische Staatspräsident Wladimir W. PUTIN und der neu gewählte ukrainische Präsident Petro O. POROSCHEKNO. Wie es heißt, kam es doch zu einem “kurzen Gedankenaustausch” Obama -Putin in Frankreich.

Am 6. Juni – so Kanzleri Merkel – dürfe man nicht nur der Opfer des Zweiten Weltkriegs und der Gewaltherrschaft gedenken. Man müsse sich auch der gemeinsamen Werte vergewissern. “Diese Überzeugungen und Werte einen uns in Europa – sie sind mit Krieg, Gewalt und Vorurteilen nicht vereinbar.” Der 6. Juni müsse Ansporn sein, sich weiter für das Gelingen Europas einzusetzen – “für ein Europa, in dem die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren gilt.”
Am Rande des Treffens kam es auch zu bilateralen Begegnungen kommen. Merkel führte auch ein ausführliches Gespräch mit Putin.

Die Internationale Gedenkzeremonie fand am Strand von Ouistreham in der Normandie statt. Vorher gab der französische Staatspräsident zu Ehren der Staats- und Regierungschefs ein Essen im Schloss von Bénouville.

Die Bundeskanzlerin besuchte nach der Gedenkzeremonie den Soldatenfriedhof in Ranville.. Dort sind über 2.000 Soldaten begraben, darunter auch über 300 Deutsche. (Quelle: bundesregierung. de)

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