GDL verschärft Streik

GiNN-BerlinKontor.—Die Deutsche Bahn die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) verweist erneut auf das “grundgesetzlich verbriefte Recht und nimmt es auch in Anspruch, um für ihre Mitglieder des Zugpersonals in den DB-Eisenbahnverkehrsunternehmen Tarifverträge zu verhandeln und vor allem auch abzuschließen.” Sie wolle sich mit ihren Tarifverträgen nicht dem “Tarifdiktat der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der DEUTSCHEN BAHN(DB) “, so der GDL-Anführer Claus WESELSKY.

Weselsky: “Wir teilen mit, dass wir keine weiteren Verhandlungen außerhalb eines Schlichtungsverfahrens führen werden. Auch die DB muss wissen, dass sie sich die Welt nicht machen kann, wie sie ihr gefällt. Alleiniges Ziel der DB ist es, im Gesamtpaket einer Schlichtung, die Tarifpluralität ‘weggeschlichtet’ zu bekommen.” Der GDL bleibe “keine andere Wahl, als nach dem Ultima-Ratio-Prinzip erneut ihre Mitglieder zum Streik aufzurufen: im Güterverkehr ab Dienstag, den 19. Mai 2015, 15 Uhr – im DB-Personenverkehr ab Mittwochmorgen, 20. Mai 2015, 2 Uhr.”

Bundesverkehrsminister Alexander DOBRINDT (CSAU) forderte die GDL nochmals eindringlich zu einem Schlichtungsverfahren auf. “Die Tarifautonomie verpflichtet auch, dass man die Bereitschaft zum Kompromiss hat. Dies scheinen zurzeit nicht alle gleichermaßen zu zeigen”, sagte Dobrindt im n-tv. “Ich glaube, dass ein Schlichtungsverfahren unumgänglich ist. Die Bahn hat ja ihrerseits einen Vorschlag zur Schlichtung unterbreitet.” Der Minister sieht jetzt die GDL am Zuge, das Gleiche zu tun. Er hoffe, “dass die Einsicht dort reift”. (Quellen: dgl.de/csu.de/n-tv/ bundesregierung de.)

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