Gauck: Dank an Ehrenämtler

GiNN-BerlinKontor.—Bundespräsident Joachim GAUCK hat in seiner Weihnachtsansprache am 25. Dezember das Engagement vieler Ehrenamtlicher gewürdigt: “Sie sind das große Geschenk für Deutschland. Ich danke Ihnen dafür, dass Sie unser Land so lebenswert machen.” Gauck erinnert an die Naturkatastrophen wie die große Flut in diesem Sommer” , wo viele in beeindruckender Weise geholfen hätten. “Sie lindern Armut und verhindern Ausgrenzung. Sie kümmern sich um kulturelle Werte, fördern den Breiten- und Behindertensport, verteidigen Menschen- und Bürgerrechte, helfen Menschen, besser zu leben oder begleitet zu sterben.” Der Bundespräsident hatte am 2. Dezember “26 von unendlich vielen besonderen Menschen in Deutschland” mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

In seiner Weihnachtsansprache rief Bundespräsident Gauck rief zu mehr Offenheit und Toleranz gegenüber Flüchtlingen auf: “Es gibt viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Krieg und Hunger, Verfolgung und Not. Machen wir unser Herz nicht eng mit der Feststellung, dass wir nicht jeden, der kommt, in unserem Land aufnehmen können.” Er wisse, “dass dieser Satz sehr, sehr richtig ist”. Den Flüchtlingen -so Gauck -gehen es aber “nicht darum, sich in Deutschland in ein gemachtes Bett zu lege n.Sie wollen Verfolgung und Armut entfliehen und sie wollen Sinn in einem erfüllten Leben finden.” Die Menschen kämen “erfüllt von der Sehnsucht nach einem besseren Leben und erinnerte an die Flucht und Vertreibung vieler Deutschen als Folge des Zweite Weltkriegs, die sich eine neue Heimat suchen mußten.

Weiter sagte der Bundespräsident: “Wir denken an das schreckliche Schicksal der Familien aus Syrien, wir denken an die Verzweifelten, die den gefährlichen Weg nach Europa über das Wasser wagen. Wir denken auch an die Menschen, die kommen, weil sie bei uns die Freiheit, das Recht und die Sicherheit finden, die ihnen in ihren Ländern verwehrt werden.” Vielen Menschen sei es unmöglich, ein friedvolles und glanzvolles Weihnachtsfestr zu feiern und mahnte die Bundesbürger sich zu fragen: “Tun wir wirklich schon alles, was wir tun könnten?  Machen wir unser Herz nicht eng mit der Feststellung, dass wir nicht jeden, der kommt, in unserem Land aufnehmen können. Ich weiß ja, dass dieser Satz sehr, sehr richtig ist. Aber zu einer Wahrheit wird er doch erst, wenn wir zuvor unser Herz gefragt haben, was es uns sagt, wenn wir die Bilder der Verletzten und Verjagten gesehen haben.” (Quelle: bundespraesident.de)

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