Gas zu 35 % aus Russland

GiNN-BerlinKontor.—Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Nord Stream teilen mit: Am 8. November wird in Anwesenheit von  Bundeskanzlerin Angela MERKEL,  Russlands Präsidenten  Dmitrij MEDWEDEW, Frankreichs Premierminister, François FILLOMN, dem  Ministerpräsidenten der Niederlande, Mark RUTTE, und EU-Energiekommissar, Günther OETTINGER der erste Strang der Nord-Stream Gaspipeline offiziell eingeweiht. Die Veranstaltung findet an der deutschen Anlandestation der Nord Stream-Pipeline in Lubmin bei Greifswald statt.

Damit wird der Weg dafür frei, dass zukünftig zusätzliche 27,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas nach Deutschland transportiert werden können. Dieses Erdgas wird überwiegend nach Frankreich, in die Niederlande, nach Belgien, Dänemark und Großbritannien weitergeleitet. Ein Jahr später wird sich die Kapazität mit Fertigstellung des zweiten Stranges verdoppeln.

Bundesminister Philipp RÖSLER (FDP):  “Auf dem Weg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien kommt Erdgas als umweltfreundlichstem fossilen Energieträger eine zentrale Rolle zu. Nord-Stream verbessert hier die Versorgungssicherheit – nicht nur für Deutschland, sondern für weite Bereiche der Europäischen Union. Denn mit der Pipeline werden die Gasversorgungswege auf eine breitere Basis gestellt.”

Russische Gaslieferungen spielen für die Versorgungssicherheit der EU und Deutschlands eine große Rolle. Mehr als 25 % des europäischen Gasverbrauchs und ca. 35 % des deutschen Gasverbrauchs werden von russischen Gaslieferungen gedeckt. Umgekehrt ist die EU für Russland ein wesentlicher Absatzmarkt.
Das russisch- europäische Pipeline-Projekt mit einer Gesamtlänge von 1.224 Kilometern wird nach der Fertigstellung des zweiten Leitungsstrangs im Jahr 2012 eine Transportkapazität von jährlich bis zu 55 Milliarden Kubikmetern Erdgas haben und die Europäische Union über 50 Jahre mit Gas aus Russland versorgen, so Nord-Stream – “The new gas supply route for Europe”.

Mit der Erdgasleitung durch die Ostsee stellt die Nord Stream AG eine wichtige Infrastruktur für die europäische Energieversorgung zur Verfügung. Dabei ist das Projekt mit einem Investitionsvolumen von € 7,4 Milliarden vollständig privatwirtschaftlich finanziert. Zum Betreiberkonsortium gehören neben GAZPROM, E.ON und BASF/Wintershall auch die niederländische Gasunie und die französische GDF/Suez. Bundeswirtschaftsminister Rösler: “Diese Zusammensetzung macht deutlich: Die Nord-Stream-Pipeline ist ein europäisches Projekt.” (Quelle: BMWi/Nord-Stream.com)

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