Gabriel giftet gegen Merkel – wg Griechenland

GiNN-BerlinKontor.—Zur drohenden Staatsinsolvenz Griechenlands und zu Athens Aufruf an die EU und an den IWF mit Krediten und Bürgschaften zu helfen, sagte der SPD-Vorsitzende Sigmar GABRIEL, die Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) habe “die Deutschen hinters Licht geführt”. Sie habe versucht, die “eiserne Kanzlerin zu spielen”, giftete der Oppositionsführer in der ARD-Sendung “Bericht aus Berlin” (25.04.).  Die Kanzlerin habe “schon damals” gewußt, dass “am Ende Deutschland gar nicht anders kann, als im Euroraum die Stabilität des Euro sichern zu helfen”, so Gabriel. Merkel habe ihren Finanzminister “im Regen stehen lassen, nur damit dieses Bild der ‘Eisernen Kanzlerin’ abgibt “,  Schäuble hätte “ein paar kluge Vorschläge” gemacht, was man zu tun habe,  behauptete der SPD-Chef.  “Jeder Tag, den Frau Merkel zögert…kostet den Steuerzahler am Ende hunderte von Millionen.”

Gabriel: “Natürlich werden die Deutschen mithelfen müssen, den Euroraum zu stabilisieren. Wir leben davon, dass wir unsere Produkte nach Europa verkaufen – ein Großteil unserer Arbeitsplätze hängt davon ab.”  Die Sozialdemokraten würden jedoch “nicht zustimmen, wenn Frau Merkel weiterhin das Spiel spielt, die Karten nicht auf den Tisch zu legen”. Auf keinen Fall dürften “die Deutschen zum zweiten Mal die Banken mit Steuergeldern retten”, sagte Gabriel der ARD.

Wenn eine Insolvenz bevorstehe,  sei es der  “normale Fall – wirtschaftlich -  dass Gläubigerbanken Forderungsverzicht leisten”, so. Gabriel , der dem Deutsche Bank-Chef Josef ACKERMANN unterstellte, er würde vermutlich “täglich im Bundeskanzleramt anrufen und um Staatsgelder bitten, um zum zweiten Mal mit Steuergeldern zu retten”.  Die SPD werde nicht zulassen, die Steuerzahler ” schon wieder ohne Beteiligung für das Zocken der Banken aufkommen müssen.”    Die Banken wetteten bereits wieder gegen den Euro. Sie hätten gewußt, dass Griechenland in großen Schwierigkeiten sei.

Das Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroraum bezeichnete Gabriel als “schlimmste oder schwierigste aller Möglichkeiten, weil wir in Interesse daran haben, dass der Euro ingesamt stabil bleibt.”  Deutschland müsse dafür werben, dass z.B.  Griechenland, Spanien und Portugal “eigene Sparleistungen” vollziiehen, sagte der SPD-Vorsitzende Gabriel.

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