Gabriel auf der IAA

GiNN-BerlinKontor.—Bundeswirtschaftsminister Sigmar GABRIEL besucht am 23.09. die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt/Main. Der Minister erklärte dazu in Berlin: “Die IAA ist in diesen Tagen das Zentrum der Autowelt und die zentrale Messe der Branche. Für den Standort Deutschland besitzt unsere hervorragende Automobilindustrie eine enorme wirtschaftliche Bedeutung.”

Gabriel weiter: “Es steht außer Frage, dass die deutschen Fahrzeughersteller und ihre Zulieferer in vielen Bereichen Innovationsführer sind und das soll auch in Zukunft so bleiben. Daher ist das Thema automatisiertes Fahren zu Recht eines der zentralen Themen der diesjährigen IAA. Auch die Vernetzung des Autos wird die Automobilbranche in Zukunft stark verändern. All diese Veränderungen bieten vielfältige neue Geschäftsfelder und Chancen für Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland. Diese gilt es zu nutzen. Ich bin überzeugt, dass unsere Automobilindustrie dafür hervorragend aufgestellt ist.”

Bundesminister Gabriel wird gemeinsam mit Matthias WISSMANN, dem Präsidenten des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), einen Messerundgang durchführen und voraussichtlich die Stände von BMW, Bosch, Continental, VW, der New Mobility World und Mercedes-Benz besichtigen. (Quele: bmwi.de)

Gabriel hatte zuvor den Volkswagen-Konzerns scharf kritisiert. “Das ist ein schlimmer Vorfall.” VW hatte Abgas-Manipulationen in den USA zugegeben, die Milliarden-Strafen zufolge haben können. Die US-Umweltschutzbehörde EPA verdächtigt VW bei Diesel-Fahrzeugen die Abgasvorschriften umgangen zu haben.

Der Vizekanzler sieht jedoch noch keinen nachhaltigen Schaden für die deutsche Industrie insgesamt. Natürlich gebe es Sorge, dass der berechtigte, exzellente Ruf der deutschen Automobilindustrie und vor allem von Volkswagen darunter leidet: “Ich bin aber sicher, dass das Unternehmen schnell und restlos den Fall aufklären und die denkbar eingetreten Schäden wieder gut machen wird.”

Der Fall sei aber nicht typisch. Der Begriff “Made in Germany” sei  weltweit ein Qualitätsbegriff, so Gabriel. Deshalb müsse schnell aufgeklärt werden: “Aber ich glaube nicht, dass das ein dauerhafter und prinzipieller Schaden für die deutsche Industrie ist.” Gabriel sprach sich dafür aus, “Messfehler oder Manipulationen vielleicht einmal insgesamt zu überprüfen.”

The U.S. Environmental Protection Agency hatte am 18.09.2015 erklärt: “EPA is issuing a notice of violation (NOV) of the Clean Air Act (CAA) to Volkswagen AG, Audi AG, and Volkswagen Group of America, Inc. The NOV alleges that four-cylinder Volkswagen and Audi diesel cars from model years 2009-2015 include software that circumvents EPA emissions standards for certain air pollutants.” (Quelle: epa.gov)

 

 

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