Für Libyens Freiheit kämpfen 13 Nationen

GiNN-BerlinKontor.—US-Admiral Samuel J. LOCKLEAR, Chef der US-Seestreitkräfte in Europa und Afrika und Kommandeur der Libyen-Operation  Joint Task Force Odyssey Dawn, hat in einem Telefon-Interview mit Pentagon-Korrrespondenten die inzwischen 13 Alliierten  (Koalitionsstreitkräfte) gelobt, die sich mit Kriegschiffen und Flugzeugen an der Durchsetzung der UNO-Resolution 1973 aktiv beteiligen. Die deutschen NATO-Marineverbände wurden im Mittelmeer abgezogen und wieder unter “nationalen Befehl” gestellt – auch die Frühwarnflugzeuge AWACS.  Auch NATO-Mitglied Norwegen entsandte Kampfflugzeuge zum Luftwaffenstützpunkt auf Kreta/Griechenland. Die norwegische Verteidigungsministerin Greta FAREMO bestätigte in Oslo, die Flugzeuge würden an den Operationen im libyschen Luftraum teilnehmen. “The Norwegian Government deployed six F-16 fighter-airplanes to Crete. The planes will participate in an international operation in order to enforce UN Security Council Resolution 1973 to protect civilians in Libya”.  USA, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien, Dänemark, Norwegen, Belgien, Niederlande, Griechenland, Qatar, Vereinigte Arabische Emerirate, und Jordanien folgten dem Votum der Vereinten Nationen – nur die Bundesrepublik Deutschland nicht.

Dem US-Admiral, der sich an Bord des amerikanischen “Flagschiffes”  USS Mount Whitney im Mittelmeer befindet,  unterstehen die US-Kriegschiffe unter anderem die  USS Ponce und USS Kearsarge, die gemeinsam mit dem französischen Flugzeugträger Charles de Gaulle vor der Küste Libyens operieren. Die italienische Marine entsandte ihren neuen Flugzeugträger Cavour und stellte ihn unter NATO-Kommando. Italien verfügt zudem über ein zweites Flugdeckschiff für Jets und Hubschrauber, die  Giuseppe Garibaldi.

Locklear ist überzeugt, dass die kombinierten Kampfflieger- und Raketenangriffe der alliierten Streitkräfte den Großteil  der libyschen Luftwaffe und Luftabwehr zerstört haben ( “Cruise missile attacks accompanied by significant coalition airstrikes rendered Gadhafi’s long-range air defenses and his air force largely ineffective.”). Ähnlich berichtete die britische Royal Air Force. Kampf- und Aufklärungsflugzeuge – stationiert in Spanien, Italien und Deutschland sowie die Kampf-Jets auf den Flugzeugträgern – hätten den Luftraum  über Libyen “unter Kontrolle” (No-Fly-Zone), so Locklear.

Der US-Admiral: “Our airstrikes have been very effective.” Es wäre gelungen die Gaddafi-Truppen, die auf Zivilisten Jagd machen würden, vor den Städten  Zawiyah, Ajdabiya andMisurata zu stoppen , behauptete Locklear im Gespräch mit Journalisten.

Wenn Gaddafi tatsächlich einen echten Waffenstillstand einhalten und die Angriffe auf Zivilisten einstelle, würde die Kampfhandlungen sofort eingestellt, betonte der kommandierende US-Admiral. “Unser Job wäre getan.” (Quelle: DoD-gov/American Forces Press Service)

“Die Verbündeten zu entlasten, ohne sich selbst in Libyen militärisch zu engagieren – das ist Ziel der Bundesregierung.” Der Einsatz zur Flugsicherung in Afghanistan sei “militärisch und zivil notwendig”, sagte der deutsche Außenminister Guido Westerwelle (FDP) im Deutschen Bundestag am 23.03.2011. (AA)

Wie es heißt, werden für den Afghanistan-Einsatz in den Awacs-Flugzeugen “bis zu 300  Soldaten benötigt”. Die bisherige Obergrenze des Afghanistan-Mandates von 5 350 deutschen Soldaten bleibe jedoch unverändert. Das Mandat für die Beteiligung an Awacs gilt bis zum 31. Januar 2012.  NATO beabsichtigt – so Berlin – die Flugzeuge zunächst weiterhin von Konya (Türkei) aus einzusetzen – aber nicht in Libyen. (Quelle: bundesregierung.de)

 

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