Fortsetzung der Bau-Tarifrunde am 24. März

GiNN-BerlinKontor.—Die erste Verhandlungsrunde für die rund 700.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe ist in Berlin ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 24. März statt. Die Arbeitgeber wiesen die Forderungen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)  nach einer Lohnerhöhung von 5,9 % zurück.

Der Verhandlungsführer der Bauindustrie, Klaus HERING, Vizepräsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), erklärte: „Wir teilen die positive Beurteilung der konjunkturellen Lage der Gewerkschaft  n i c h t  und sehen daher einen deutlich kleineren Verhandlungsspielraum als die IG BAU. Ein konkretes Angebot konnte daher noch nicht vorgelegt werden.“

Neben den Forderungen der IG Bau nach Lohnerhöhung stand auch die Anpassung der Löhne sowie der Mindestlöhne in Ost und West auf der Agenda.  „Erwartungsgemäß haben die Arbeitgeber kein Angebot für eine prozentuale Lohnerhöhung gemacht“, sagte IG BAU-Verhandlungsführer Dietmar SCHÄFERS. „Die Beschäftigten tragen mit ihrer Arbeit zu der guten Entwicklung in der Branche bei. Und sie erwarten zu Recht, dass sich ihre Leistung auch in ihren Portemonnaies bemerkbar macht.“

Neben der Lohnforderung und der Erhöhung der Mindestlöhne wurde die Frage, wie sich der Lohnabstand zwischen alten und neuen Bundesländern verringern lässt, eingehend diskutiert. „Das Ziel ist auf beiden Seiten ähnlich“, so Schäfers. „Die Vorstellungen, wie man es erreicht, gehen jedoch auseinander.“ (Pressemitteilung HDB)

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