Fluchtursachen bekämpfen

 

GiNN-BerlinKontor.—Beate MERK (CSU), Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen in der Bayerischen Staatskanzlei hat hat in Rom mit Regierungsvertretern über die aktuelle Flüchtlingssituation und die Belastung Italiens durch den Zustrom über das Mittelmeer gesprochen.

Merk: Bayern mahnt seit Langem eine konsequente, an den Maßstäben der Humanität, der Integration und der Begrenzung ausgerichtete Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik an. Italien trägt die Hauptlast des Flüchtlingsstroms über die zentrale Mittelmeerroute und ist auf Hilfe und Solidarität aller Mitgliedsstaaten der EU angewiesen. Es ist vordringliche Aufgabe der Völkergemeinschaft, die Fluchtursachen zu bekämpfen, weil nur so Perspektiven für Menschen geschaffen werden können, die ihre Heimat unter dem Eindruck der desolaten Situation dort verlassen wollen.Genauso wichtig – so die bayerische Europministerin – sei aber der “konsequente Schutz der EU-Außengrenzen”. Auch hier brauche Italien die Unterstützung Europas.

Die Ministerin weiter: “An die Adressen derjenigen, die das Thema jetzt plötzlich für sich entdeckt haben, sage ich: Wenn in den letzten beiden Jahren nicht Teile der Bundesregierung wichtige, zur Begrenzung der Flüchtlingszahlen notwendige Maßnahmen, wie etwa die Errichtung von Transitzentren oder Erleichterungen bei Abschiebungen, torpediert hätten, wären wir heute in Vielem schon weiter.” (Quelle: csu.de)

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