Flüchtlinge: EU-Notprogramm

GiNN-BerlinKontor.—Bundesentwicklungsminister Gerd MÜLLER CSU) hat angesichts des Flüchtlingsstroms aus Syrien mehr Unterstützung von der EU für dessen Nachbarstaaten gefordert. Im Gespräch mit der Tageszeitung DIE WELT sagte Müller, die Europäische Union solle den Menschen dort helfen, wohin sie in ihrer größten Not zuerst geflohen seien nämlich in den Nachbarstaaten Syriens. Konkret forderte Müller von der EU ein Zehn-Milliarden-Notprogramm: Wenn wir die Probleme nicht vor Ort lösen, kommen die Probleme zu uns”, sagte Müller. Für die größte Flüchtlingskrise nach dem Zweiten Weltkrieg brauche die EU eine entwicklungspolitische Großoffensive”, so der Bundesentwicklungsminister.

Vor dem Bürgerkrieg in Syrien sind nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks UNHCR bereits mehr als vier Millionen Menschen in andere Länder geflohen. Rund 1,8 Millionen von ihnen wurden in der Türkei registriert, etwa 1,2 Millionen im Libanon und rund 630 000 in Jordanien. Die Zahl der innerhalb Syriens geflüchteten Menschen wird auf 7,6 Millionen geschätzt. (Quelle: csu.de)

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