FJS 100

GiNN-BerlinKontor.–Die CSU beging in Rott am Inn den 100. Geburtstag des früheren Parteivorsitzenden und langjährigen Bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß. Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst SEEHOFER sagte: Die CSU ist stolz auf Franz Josef Strauß. Er war einer der Baumeister Deutschlands und Schöpfer des modernen Bayern. Bayern blüht und boomt, wir profitieren noch heute von seinen Leistungen. Und er ist der Vater der modernen Volkspartei CSU.”

CSU-Generalsekretär Andreas SCHEUER: Für die CSU ist Franz Josef Strauß immer da. Wir sehen sein Erbe als unseren Auftrag. Er hat das moderne Bayern federführend geschaffen, er hat für die Wiedervereinigung in Deutschland gekämpft und hat sie vorbereitet. Und er war ein überzeugter Europäer aus seinen Lebenserfahrungen heraus.” (Quelle: csu.de)

Es sei am 100. Geburtstag (6.9.) von Franz Josef Strauß daran erinnert, dass im Wahlkampf 1980 der CDU/CSU-Kanzlerkandidat Strauß – trotz der massiven Hetze im gesamten Bundesgebiet gegen ihn – 44,5 % der Wählerstimmen erhielt, Helmut Schmidt mit seiner SPD jedoch nur 42,9 %. 

17. 408.572 Wahlberechtigte in der Bundesrepublik Deutschland wollten Franz Josef Strauß (CSU) als Bundeskanzler, aber “nur” 16. 808 861 der Wähler wählten für Helmut  Schmidt (SPD) .

Erst die 10,7 % der FDP  (Erststimmen: 7,2 %) ermöglichten H.S. die Kanzlerschaft. Dieser hatte jedoch seine Koalitionsabsicht mit den Liberalen im Wahlkampf angekündigt.

PARIS MATCH schrieb damals: “Strauß trägt das Schicksal aller Politiker mit Niveau – je mehr Niveau, je mehr Schläge.” Und DAILY MAIL kommentierte: “Dieser Mann, der in den Augen vieler den Nationalismus verkörpert, denkt und handelt in Wahrheit internationaler als die Mehrheit seiner Verleumder.”

Übrigens: Helmut Schmidt nannte Strauß einen “ungeheuer begabten Mann – ein Mann mit einer großen Palette von Fähigkeiten.”

Strauß: “Wenn man am Kabinettstisch sitzt ist man vielleicht näher am Informations- und Entscheidungsprozeß. Wenn man nicht an ihm sitzt, hat man für seine eigenen Überlegungen mehr Unabhängigkeit, mehr Freiheit und ist manchmal den Problemen in der Tiefe unseres Volkes näher.”

Für Strauß war die FDP “der große Unsicherheitsfaktor der deutschen politischen Entwicklung: bei den Liberalen stimmen Name und Inhalt immer weniger überein.” Im Wahlkampf hatte er gewarnt: “Es darf nicht soweit kommen, dass die Bundesrepublik von 5-6 % regiert wird.”   (/Quelle: -Ps: “Fingerhakeln in Bonn)”

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