GiNN-BerlinKontor.—Der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCAIN (72) hat den US-Wahlkampf “wegen der historischen Finanzkrise suspendiert”. Nun sei die Zeit, in der Demokraten und Republikaner ihre Meinungsverschiedenheiten beiseite stellen müssten, um diese Krise “gemeinsam zu meistern”, sagte McCain in New York City am 24. September. Er sagte seine Wahlkampf-Termine ab und bat Senator Barack OBAMA, seinem Beispiel zu folgen. McCain forderte US-Präsident George W. BUSH auf, unverzüglich ein Treffen beider Häusern des US-Kongresses einzuberufen, an dem auch die beide Präsidentschaftskandidaten teilnehmen sollten, so Senator McCain.
Senator John McCain und die Kandidatin für die Vize-Präsidentschaft, Sarah PALIN, hielten sich in New York auf, wo derzeit die Jahresvollversammlung der Vereinten Nationen stattfindet. Sie führten dort Gespräche mit den “world leaders”, unter ihnen auch Georgiens Präsident Mikheil Saakashwili un Ukrains-Staatschef Viktor Juschschenko.
Zuvor war bekannt geworden, dass der US-Multimilliardär Warren BUFFETT (79) die auch unter Druck geratene Investment-Bank Goodman Sachs mit US-$ 5 Milliarden “aufgepolstert” hat. Dies wurde in der US-Finanzwelt als demonstratives Signal gewertet, den “US-Selbstreinigungsprozess” anzutreiben. Buffetts Holding Berkshire Hathaway sicherte sich also “Vorzugsaktien” der Bank Goldman Sachs und erhielt zudem eine Option auf den Kauf von Stammaktien im Wert von nochmals US-$ 5 Mrd. Goldman Sachs begrüsste natürlich den Einstieg des Investors und sprach von einer “vertrauensbildenden Massnahme”.
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