FDP vor Neustart

GiNN-BerinKontor.–Die FDP hat begonnen “Regierung und Bundestagsfraktion neu aufzustellen”. Der RHEINISCHEN POST sagte der designierte FDP-Vorsitzende Philipp RRÖSLER, die Personaldebatten würden mit dem kommenden Bundesparteitag am 14./15. Mai in Rostock beendet. Die Liberalen müssten sich jetzt darauf konzentrieren, ihre Glaubwürdigkeit wieder zu erlangen: „Verlässlichkeit, Berechenbarkeit und Entschlossenheit in der Sache, das bringt die FDP wieder auf Kurs.“

Wichtig sei die „gute Mischung“ aus jüngeren und erfahrenen Persönlichkeiten im neuen Führungsteam der FDP. Rainer BRÜDERLE sei „genau der richtige Mann“ für das Amt als Fraktionsvorsitzender, so Rösler. Mit seiner „enormen Erfahrung“ könne er „die Fraktion in schwierigen Zeiten stabilisieren“. Er selbst werde im Wirtschaftsministerium die Politik von Brüderle fortsetzen, versicherte Rösler.

Rösler habe „Respekt“ vor den neuen Aufgaben als designierter FDP-Bundesvorsitzender und Wirtschaftsminister. Doch er sei „bereit und in der Lage zu führen“. „Das ist im Interesse der Partei“, betonte Rösler. Zudem stellte der FDP-Politiker klar, dass er von der christlich-liberalen  Regierungskoalition überzeugt sei: „Die Koalition in Berlin ist besser als ihr Ruf“, sagte Rösler. Die FDP müsse die Stimme der Vernunft in der Regierung sein und in vielen Fällen ein ordnungspolitisches Korrektiv. Auf diese Herausforderung freue ich mich.“

Bundesjustizministerin Sabine LEUTHEUSSER-SCHNARRENBERGER sagte der PASSAUER NEUEN PRESSE: „Wir müssen stärker Profil in der Koalition zeigen und den Blick nach vorne richten.“ Vom Bundesparteitag solle „ein klares Signal“ ausgehen. „Freiheit und Verantwortung sind keine Worthülsen, sondern müssen noch stärker als das Alleinstellungsmerkmal der FDP nach außen sichtbar werden.“  FDP-Generalsekretär Christian LINDNER, werde „die FDP wieder auf die intellektuelle Höhe der Zeit führen“.

Man werde das „politische Koordinatensystem neu ordnen“, so Lindner im KÖLNER EXPRESS. „Danach können die Leute wieder einen Schritt auf die FDP zu machen, ihr zuhören, sie neu bewerten.“  Lindner betonte, er kenne niemanden, der einen “Linksschwenk” der FDP wolle. Solche Debatten würden  “von außen”  in die FDP getragen. Die FDP bleibe eine “Partei der Mitte, die für soziale Marktwirtschaft, Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftspolitische Liberalität eintritt“. (Quelle:portal liberal)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

* Copy this password:

* Type or paste password here:

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>