FDP: Sockelrente nicht finanzierbar

GiNN-BerlinKontor.–-Der FDP-Sozialpolitiker Heinrich KOLB hat den Vorschlag zur Einführung einer Sockelrente von SPD-Chef Sigmar GABRIEL als “unausgegoren” abgelehnt. “Eine Sockelrente für Alle – unabhängig von der Arbeitszeit – wäre keinesfalls finanzierbar”, so Kolb. Er betonte, dass steuerliche Freibeträge für die private und betriebliche Altersvorsorge sinnvoller seien. Eigene Anstrengungen würden sich somit immer lohnen und zu einer Gesamtaltersvorsorge oberhalb der Grundsicherung führen.

Der sozialpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion erklärte, dass eine Sockelrente, die aus der Rentenkasse gezahlt werde, eklatant dem Grundprinzip der deutschen Rentenversicherung widerspreche, wonach sich die Höhe der Rente nach den zuvor gezahlten Beiträgen richtet. “Wenn nach den Vorstellungen Gabriels die Sockelrente auch noch deutlich über der steuerfinanzierten Grundsicherung liegen soll, sind grobe Ungerechtigkeiten unvermeidbar, da dann unterschiedliche Beiträge zu gleichen Renten führen würden.”

Kolb verwies darauf, dass der Vorschlag nicht praktikabel sei, da die Rentenversicherung keine Informationen darüber habe, in welcher Arbeitszeit das “verbeitragte Entgelt” erarbeitet wurde. Rentenpolitik brauche grundsätzlich eine Perspektive und müsse immer auch die langfristigen Wirkungen auf die Rentenfinanzen im Blick behalten, stellte Kolb mit Blick auf Gabriels Aussage, dass eine Sockelrente am Anfang nichts koste, klar. (Quelle: liberale.de)

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