FDP kämpft weiter

GiNN-BerlinKontor.-—Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst SEEHOFER nannte seinen Wahlsieg (47,7 %) am 15.09. “historisch”. Die CSU habe im Wahlkampf mit ihren Themen “den Nerv der Bevölkerung getroffen” und die absolute Mehrheit erkämpft. Seehofer betonte auf einer Pressekonferenz in München, alles, was er vor der Wahl gefordert habe, gelte auch nach der Wahl.  Der SPD-Spitzenkandidat Christian UDE wertete die 20,6 % Wählerstimmen für die BayernSPD als “Rückenwind” für die Bundestagswahl am 22. September. Seiner Partei habe im Freistaat “die Trendwende” geschafft. Die Liberalen erklärten, es sei  ”nicht gelungen in der Koalition mit der CSU, den FDP-Anteil am Erfolg der Regierung zu verdeutlichen.

CDU-Generalsekretär Hermann GRÖHE warnte mit Blick auf die Bundestagswahl die CDU-Wähler vor so genannten Leihstimmen für die FDP. Die Zweitstimme sei die Kanzlerstimme – “also Merkel-Stimme” – betonte Gröhe.  Die UNION habe ” nichts zu verschenken”.

Der CDU-Generalsekretär sprach von einer Richtungsentscheidung darüber, ob Deutschland ein starkes und erfolgreiches Land bleibe. Die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela MERKEL will in den letzten 5 Tagen bis zur Wahl noch 12 Wahlveranstaltungen haben.

Die SPD und ihr Kanzlerkandidat Peer STEINBRÜCK verbreitete, die zweiprozentigen Gewinne gegenüber 2008 in Bayern hätten die SPD “auch im Bund gestärkt”. SPD-Chef Sigmar GABRIEL glaubt, Schwarz-Gelb sei “angezählt”, das Rennen für Rot-Grün bleibe “weiter offen”. Das Ergebnis der Bayern-Wahl sei ein „guter Auftakt“ für die finale Phase des Bundestagswahlkampfs.

FDP-Sitzenkandidat Rainer BRÜDERLE und Parteichef Philipp RÖSLER wollen nach der “herben Niederlage” in Bayern weiter für die Fortsetzung der christlich-liberalen Koalition kämpfen.. “Diese erfolgreiche Regierung ist eine gemeinsame von UNION und FDP.” Am 22. September gehe es um eine Grundsatzentscheidung in Deutschland.” Daher werde die FDP ” bis zur letzten Minute kämpfen.” Die FDP will jetzt eine “Zweitstimmenkampagne massiv forcieren”.

DIE GRÜNEN wollen nun wieder – so Jürgen TRITTIN – das Thema Energie-Wende in den Mittelpunkt des Wahlkampf-Endspurts stellen. (Quellen: csu.de/ cdu.de/spd.de/gruene.de/ liberale.de)

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