FDP informiert sich in Afghanistan

GiNN-BerlinKontor.—Der FDP-Fraktions- und Parteivorsitzende Guido WESTERWELLE ist zu einem Besuch deutscher Soldaten und zu politischen Gesprächen nach Afghanistan gereist.  Er wird begleitet von der sicherheitspolitischen Sprecherin der FDP im Deutschen Bundestag, Birgit HOMBURGER, und dem ersten Parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktion, Jörg VAN ESSEN. Die Delegation will vor Ort ein unmittelbares Bild von der militärischen und zivilen Lage in Nordafghanistan verschaffen. “Es ist notwendig, dass unsere Soldaten auch von der Opposition im Deutschen Bundestag eine klare Rückendeckung und Anerkennung für ihren wichtigen und gefährlichen Einsatz und ihre dringend notwendige Hilfe beim zivilen Wiederaufbau erhalten”, sagte Westerwelle in Kabul.


Der Deutsche Bundestag hat vergangene Woche die Verlängerung von “Tornado”- und ISAF-Mandat in erster Lesung beraten. Westerwelle erklärte, dass seine Fraktion mit großer Mehrheit für eine Verlängerung der insgesamt drei Afghanistan-Einsätze – zu denen auch die Operation Enduring Freedom (OEF) gehört – sei. “In dem Augenblick, wo Deutschland sich mit den eigenen Soldaten aus Afghanistan zurückziehen würde, wären die Taliban am Tag danach wieder an der Macht und sie würden wieder ein riesiges Aufrüstungs- und Rückzugsgebiet für den Terrorismus haben”, erklärte Westerwelle. Er unterstrich, dass für das Engagement viel “Ausdauer” nötig sein wird. “Ich kann nur dazu raten, im Kampf gegen Terrorismus und Unmenschlichkeit eine gute Portion Ausdauer zu haben”, so der FDP-Chef Westerwelle.

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