EZB: Ultimatum an Zypern

GiNN-BerlinKontor.--Die Europäische Zentralbank (EZB) hat Zypern bis zum 25.März 2013 ein Ultimatum gestellt. Die Notzahlungen werden eingestellt, wenn die Regierung in Nikosia nicht bis dahin einen eigenen Rettungsplan vorgelegt hat. Die EZB erklärte am 21.03.: “The Governing Council of the European Central Bank decided to maintain the current level of Emergency Liquidity Assistance (ELA) until Monday, 25 March 2013. Thereafter, Emergency Liquidity Assistance (ELA) could only be considered if an EU/IMF programme is in place that would ensure the solvency of the concerned banks.”

Zyperns Präsident Nikos ANASTASIADES kündigte im zyprischen Fernsehen die Schaffung eines Fonds an –  angeblich mit den Goldreserven der zypriotischen Zentralbank, sowie mit Mitteln der Kirche,der staatlichen Rentenkasse und anderer Einrichtungen.

Die Europäische Union (EU) fordert von Zypern, € 5,8 Milliarden als Eigenleistung. Wie es heißt, ist die EURO-Gruppe bereit, rund € 10 Milliarden “Überlebenshilfe” zu überweisen. Zunächst waren sogar € 17,5 Mrd in der Planung.

Ökonomen bezweifeln inzwischen, ob Zypern für den EURO überhaupt “systemrelevant” ist. Die Insolvenz Zyperns stelle für die EURO-Zone “keine Gefahr da”. (Quellen: ec.eu/ecb/cna/ard)

 

 

 

 

 

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