EZB-Präsident zu Zypern

GiNN-BerlinKontor.-–Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario DRAGHI, rechnet “im zweiten Halbjahr mit einer graduellen Erholung” der Euro-Wirtschaften, auch wenn dies “mit Risiken verbunden“ sei, sagte er auf einer Pressekonferenz in Frankfurt/Main. Die Finanzmärkte hätten sich weiter gefestigt.

Draghi wörtlich: “Looking forward, euro area export growth should benefit from a recovery in global demand and our monetary policy stance should contribute to support domestic demand. Furthermore, the improvements in financial markets seen since last summer should work their way through to the real economy, notwithstanding recent uncertainties. Together, this should help stabilise euro area economic activity and lead to a gradual recovery in the second part of the year.”

Der EZB-Chef wandte sich gegen Vorschläge einiger Ökonomen, Zypern solle die Euro-Zone verlassen. Dies würde die Probleme Zyperns nicht. Die Verzögerung der “Rettungsaktion” habe Zypern übrigens selbst zu verantworten. Dies habe einen beträchlichen “Flurschaden” angerichtet. Die “nicht gerade geschickte Einbeziehung aller Sparer” und nicht nur der vermögenden Bank-Einlger sei kein Vorschlag der Euro-Finanzminister und auch nicht des Internationale Währungsfonds (IWF) gewesen, stellte Draghi fest. Das hätten die Euro-Finanzminister schnell korrigiert.

Der EZB-Präsident betonte, die  EZB  sei immer  ”zum Handeln bereit” und prüfe derzeit “diverse” zusätzliche Maßnahmen zur Unterstützung der Euro-Zone, Zypern sei jedoch “keine Blaupause”. (Quelle: ecb.int/ecb)

 

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