EZB beendet Partnerschaft-Programm mit Balkan-Staaten

GiNN-BerlinKontor.—Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am 16.01.2012 gemeinsam mit 14 nationalen Zentralbanken des EURO-Währungsgebiets und mit der Europäischen Kommission auf der Grundlage der Resolution 1244/99 des UN-Sicherheitsrats ein zweijähriges Programm zur technischen Unterstützung der Zentralbanken und Aufsichtsbehörden von Kroatien, der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Montenegro, der Türkei, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und des Kosovo erfolgreich abgeschlossen.  Ziel des Programms, das am 19. Januar 2010 eingeführt wurde,  war die Stärkung der makro- und mikroprudenziellen Aufsicht in den Ländern des westlichen Balkans und der Türkei.

Im Rahmen des Programms wurden intensive regionale Schulungen für rund 150 Bankenaufseher und Experten für Finanzstabilität der begünstigten Institutionen organisiert. Die Zentralbanken des EURO-Systems unterstützten zudem die Umsetzung spezifischer nationaler Maßnahmen, die von internationalen Finanzinstitutionen, Partnerzentralbanken und den Begünstigten einvernehmlich festgelegt wurden, und führten regionale technische Simulationen zur Zusammenarbeit zwischen den Aufsichtsbehörden der betreffenden Länder durch.

Die Beendigung des Programms ist ein bedeutender Schritt zur Stärkung der Aufsicht in der Region und leistet einen Beitrag zur Stabilität der Bankensysteme, die ein wichtiges Element für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum darstellt, so die Europäische Zentralbank. (Quelle: Bundesbank)

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