Exportkreditgarantien

GiNN-BerlinKontor.—Die Bundesregierung hat  im vergangenen Jahr deutsche Exporte in Höhe von € 29,1 Milliarden Exportkreditgarantien (Hermesdeckungen) abgesichert. Dies ist der dritthöchste Wert in der Geschichte der Hermesdeckungen. Exporte in Schwellen- und Entwicklungsländer standen mit 87,5 % der in 2012 gewährten Hermesdeckungen (25,4 Mrd. Euro) im Zentrum der staatlichen Absicherung. Die größten Deckungsvolumina in 2012 entfielen auf Russland (3,23 Mrd. Euro), gefolgt von China (2,11 Mrd. Euro) und der Türkei (2,10 Mrd. Euro). Es wurde erneut ein Jahresüberschuss in Höhe von 383,8 Mio. Euro erzielt und dem Bundeshaushalt gutgeschrieben.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie,Philipp RÖSLER erklärt dazu: ”Die Hermesdeckungen sind ein optimales Instrument der Außenwirtschaftsförderung: Sie entfalten nachweislich einen konkreten Nutzen für die Exportwirtschaft und die dortigen Arbeitsplätze. Und das Instrument der Absicherung belastet die Steuerzahler nicht, da es sich finanziell selbst trägt.”

Eine Studie des Münchner ifo-Instituts bescheinigt den Exportkreditgarantien, zusätzliche Exporte und steigende Beschäftigung zu schaffen. Hermesdeckungen unterstützten im Jahr 2010 rund 240.000 Arbeitsplätze. Aktualisierte Berechnungen des ifo-Instituts untermauern die positive Wirkung, die insbesondere bei klein- und mittelständischen Betrieben festzustellen ist.

Die Exportkreditgarantien starten mit einem hohen Antragspolster auch in das neue Jahr. Die steigende Nachfrage aus Entwicklungs- und Schwellenländern sowie das anhaltend hohe Risikobewusstsein der exportierenden Unternehmen und finanzierenden Banken werden voraussichtlich die Entwicklung im laufenden Jahr bestimmen. (Quellen: BMWi/ifo)

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