EuropaCenter Berlin wird rasant modernisiert

GiNN-Global iNet News.–Christian PEPPER wirbt seit 40 Jahren mit dem Werbe-Slogan “EuropaCenter – lebendig wie Berlin” für sein Reich am Tauentzien. Doch nach dem Fall der Mauer und dem Ausbruch der Wiedervereinigung konzentrierte sich das Investionsinteresse auf den Osten der Stadt: Berlin Mitte mit seinen ehemaligen Star-Avenuen “Unter den Linden” und “Friedrichstraße” gerieten vorrangig in den Aufbau-Ost- und Spekulations-Rausch der Wende-Investoren und des rot-roten Senats.

Die bisherigen Gala-Adressen in Deutschlands Hauptstadt hiessen “Kurfürstendamm” und “Tauenzien” . Diese Boulevards waren der Inbegriff von Shopping,internationaler Mode, Eleganz, Gourmet-Restaurants, Juwelieren, Boutiquen und -Theater. Dann geriet “City West” ins Hintertreffen. Kinos machten Pleite, Restaurants und Straßencafes verschwanden über Nacht. “Ab 20 Uhr werden in City EWrst die Bürgersteige hochgeklappt”, hänselten nicht nur Kabarettisten. Alles schien sich im Osten der Stadt zu drängeln.

Christian Peppers “EuropaCenter – das Haus der Nationen” wehrt sich jetzt spektakulär. Dort, wo bisher das Kino “Royal Palast” stand, baut er ein neues Shopping-, Bildungs- und Entertainment-Zentrum. 40 Millionen € investiert er und auch eine neue Filmmetropole und Theater werden dort wieder Premieren feiern.

Rechtzeitig zum 40. Geburtstag des EuropaCenters am 2. April 2006 macht Pepper auf sein neues Bauprojekt aufmerksam: Hier entsteht Raum für “Zukunft”, Innovation”, “Medien”, “Darstellung”, “Klang”, Licht”, “Sprache”, Erlebnis” und “Bilder” – läßt Pepper durch schlichte Hinweis-Schilder das Publikum wissen.

Pepper demonstrierte bereits ausgefallende Unternehmens- und Unternehmerlust, als er auf dem Dach des Centers einen Helikopter hieven lies. Dort können EC-Besucher “rasante Hubschrauber-Rundflüge” in einem Simulator in 90 m Höhe erleben und “im Tiefflug über Berlin fliegen”.

Nun startet Pepper “eine der größten Auffrischungs-Kuren” des EuropaCenters, so Pepper, der das EC bereits 2007 eröffnen will. Jetzt verfügt es über einen 30 000 Quadratmeter großen Laden- und Geschäftsbereich, in dem fast 100 Verkaufsstellen ihr Geld verdienen.

Einer der Hauptmieter ist immer noch das beliebte Restaurant “Mövenpick”, das Anfang 2006 von Grund auf renoviert wurde und jetzt eins der Besucher-Magnete ist. Pepper erwartet viel neugieriges Interesse von neuen Mietern und Enterpreneurs.

Mut und Wendigkeit wurden dem Berliner Unternehmer schon von seinem Vater Karl H. Pepper in die Wiege gelegt. Er legte 1963 den Grundstein für das erfolgreiche EuropaCenter im Schatten der Kaiser Wilhelm Gedächniskirche – “im wahren Herzen des modernen Berlin”.

Beobachter hielten es schon damals für eins der größten und waghalsigste Unternehmen der Berliner Nachkriegszeit. “Damals noch von vielen belächelt, heute: etabliert, geliebt und nicht mehr wegzudenken. Einkaufen muß Erlebnis sein. Mit seinen 99 Geschäften, rund um Mode, Schmuck, Schuhe, Düfte, Accessoires, Unterhaltung, Essen & Trinken, alles verteilt auf drei Ebenen/Stockwerken, bietet das Europa-Center die perfekte Kombination aus Service, Einkaufen, Gastronomie und Entertainment !” – so wirbt C.P. für sein EC.
Man hat die Berliner und seine Millionen von Touristen, aber auch neue Mieter sicherlich neugierig und gemacht.
-Ps

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