EURO-Zone im Aufwind

GiNN-BerlinKontor.—”Die EURO-Zone hat die Rezession hinter sich gelassen, Investitionen und Beschäftigung beleben sich allmählich wieder”, so Martin WANSLEBEN, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags .”Die Hoffnungen auf Wachstum steigen, weil die Anstrengungen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit langsam Früchte tragen.” Dadurch werde die Region auch als Absatzmarkt wieder interessanter: “Mittlerweile rechnen wir daher für die EURO-Zone  mit einem Wachstum von 1,3%”, sagte Wansleben dem HANDELSBLATT und bezog sich auf die jüngste DIHK-Umfrage zu den Auslandsinvestitionen in der Industrie.

Die Erhebung unter 2.500 auslandsaktiven Betrieben hatte gezeigt, dass vor allem Unternehmen aus den Branchen Fahrzeugbau, Metallerzeugung, Elektrotechnik, Gummi und Kunststoff sowie Lebensmittel besonders häufig in den Staaten der EU-15 investieren.

Nach Erkenntnissen des DIHK sei dabei “die Suche nach Fachkräften ein wichtiger Beweggrund für Unternehmer, im EU-Ausland zu investieren”, betonte Wansleben. Die Betriebe fänden derzeit vor allem in der Europäischen Union vergleichsweise gut ausgebildete Arbeitskräfte. Durch die wirtschaftlichen Umwälzungen sei in vielen EU-Staaten die Arbeitslosigkeit sehr hoch, während sich die Lohnkosten zuletzt im Vergleich zu Deutschland sehr moderat entwickelt hätten.

“Langfristig haben diese Volkswirtschaften allerdings ebenfalls mit einer alternden Bevölkerung zu kämpfen”, relativierte der DIHK-Hauptgeschäftsführer, “so dass das Potenzial an Fachkräften perspektivisch begrenzt sein dürfte”. Umso wichtiger sei es, gerade in den betroffenen Ländern die Ausbildung der Jugend zu verstärken. Wansleben: “Hier ist die duale Ausbildung ein gutes Vorbild.” (Quelle: dihk.de)

 

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