EU-Präsident Barroso in Athen

GiNN-BerlinKontor.—Manuel BARROSO, EU-Kommissionspräsident, hat nach einem Treffen mit dem griechischen Regierungschef Antonis SAMARAS in Athen bekräftigt, dass die Europäische Union Griechenland “beistehen” werde. Die Reformen müssten jedoch “durchgefüht werden, um eine Zukunft zu haben“, sagte Barroso im griechischen TV. Der Verbleib Griechenlands im EURO-Raum sei der einzige Weg den Schwächeren zu helfen..„Die Griechen sind nicht allein“, betonte Barroso. Die Griechen aber müssten ihren Gläubigern Ergebnisse liefern. Barroso: “You must deliver-deliver-deliver!”

Griechenland gehöre zur europäischen Familie und zur EURO-Zone, unterstrich Barroso und fügte hiunzu: “Wir wollen, dass das so bleibt.”. Der griechische Regierungchef Samaras versicherte Barroso, seine Regierung werde die Reformen und Privatisierungen “konsequent umsetzen” und den Staat verschlanken. Barroso mahnte jedoch: “Verzögerungen darf es nicht mehr geben”..

Die so genannte Troika – Internationaler Währungsfonds (IWF), EU-Kommission und Europäischer Zentralbank (EZB),- prüfen derzeit in Athen, wie weit und ob Griechenland die angekündigten Sparmaßnahmen tatsächlich durchführt. Die griechische Regierung und das Parlament hatten zugesagt, bis 2014/15 € 11,5 Milliarden einzusparen und die Einnahmen um € 3 Mrd zu steigern, um die Staatsverschuldung zu senken.

Bereits im September 2011 hatte die EU-Kommission eine “Griechenland-Task-Force” berufen, um das Land bei der Umsetzung seiner Reformagenda zu unterstützen.. Präsident Barroso sagte damals: „Die Zukunft Griechenlands hängt von der Wiederherstellung der Finanzstabilität und des Wachstumspotenzials ab. Die Unterstützung durch die Task Force der Kommission ist ein entscheidendes Mittel für die Förderung von Wachstum und Arbeitsplätzen in Griechenland. Die Solidarität vieler Mitgliedstaaten, der Kommission und anderer internationaler Organe ist ein äußerst ermutigendes Signal für dieses Land. Wir wollen gemeinsam die Zukunft Griechenlands aufbauen.“

Die Griechenland-Task-Force wurde beauftragt, die technische Hilfe zu benennen und zu koordinieren, die Griechenland braucht, um die im Rahmen des Wirtschaftsreformprogramms eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. Sie sollte die Absorptionskapazität für EU‑Mittel verbessern, um Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zu stimulieren. Der Task Force gehören Brüssel und Athen rund 45 Mitarbeiter an.  (Quelle: eu-ec)

 

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