EU will zwischen 5000 und 7000 Mann für UNO-Friedenstruppe in den Libanon entsenden

GiNN-BerlinKontor.—Die EU-Aussenminister haben am 25.08. in Brüssel dem UNO-Generalsekrtetär Kofi ANNAN zugesagt, zwischen 5.600 und 5.900 Mann für die Libanon-Friedenstruppe zur Verfügung zu stellen. Nachdem Frankreich sich nun doch ca. 2000 Soldaten beteiligen will, soll ein französischer General die Truppe führen. Es folgt ein italienischer General. Die militärische Führung wird vom UNO-Hauptquartier in New York operieren. Insgesamt soll die Libanon-Truppen 15 000 Mann umfassen.

Annan gab bekannt, dass auch mit der Türkei verhandelt würde. Unter den nicht-europäischen Staaten, die sich an der peacekeeping force beteiligen wollen, sind Indonesien und Malaysia. Wie es heißt, wird auch Russland Truppen anbieten. Der russische Verteidigungsminister Sergei B. IWANOW sagte jedoch, es sei noch nichts entschieden. Es sei immer noch nicht klar, “welchen Status die Friedenstruppe haben werde, welche Rechte sie hat, was sie im Libanon tun soll und welches Mandat sie hat.”

Der UNO-Generalsekretär teilte mit, dass es nicht Aufgabe der UNO-Friedenstruppe sein werde, die Hisbollah zu entwaffnen. Zum Vorwurf, Israel habe die Waffenruhe gebrochen, sagte Israels Botschafter in Berlin, Shimon STEIN dem Bonner “GENERALANZEIGER”: “Wir haben gesagt, dass wir kein Vakuum im Libanon zulassen werden. Wenn wir feststellen, dass die Hisbollah versucht, Waffen ins Land zu bringen und niemand anderes die Hisbollah von dem Waffenschmuggel abhält, werden wir das tun. Das ist eine rein defensive Maßnahme.”

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