Erholung im EURO-Raum

GiNN-BerlinKontor.—-Europa gehe es nicht so schlecht wie mancher glaube. Die Prognosen sagten vielmehr eine Erholung im EURO-Raum voraus, so der Präsident der BUNDESBANK, Jens WEIDMANN, in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung  (FAS).. “Nach derzeitigem Stand und wenn der Ölpreis so niedrig bleibt, wird die Inflation noch niedriger als gedacht, das Wachstum aber besser”, sagte  Weidmann.

Er warnte erneut vor Plänen der Europäischen Zentralbank (EZB),  Anleihen der EURO-Staaten in großem Umfang zu kaufen. Weidmann: “Der Kauf von Staatsanleihen ist aus meiner Sicht kein Instrument wie jedes andere. Gerade in einer Währungsunion mit 18 in ihrer Finanz- und Wirtschaftspolitik weitgehend souveränen Staaten ist dieses Instrument mit erheblichen Problemen verbunden.”  Es “sollte für unsere Entscheidungen im EZB-Rat am Ende nicht ausschlaggebend sein”, dass die Finanzmärkte Anleihen-Käufe erwarteten, so der Bundesbank-Präsident in der  FAS.

Die EZB will im ersten Quartal 2015 über den Einsatz weiterer geldpolitischer Instrumente gegen die Wachstumsschwäche und eine womöglich drohende Deflation in der EURO-Zone entscheiden. EZB–Chef Mario DRAGHI  will “notfalls neue Schritte gehen  – ohne Zustimmung der Bundesbank .Dazu könnte auch der massenhafte Aufkauf von Staatsanleihen gehören

Am Freitag, den 02.012015fiel der EURO-Kurs 0,6 % auf US $ 1,2033.

Draghi: „Der Dreiklang aus Reformschwäche, Bürokratie und Steuerlast behindert Europas Erholung. Wenn wir das nicht lösen, bleibt unser Wachstum schwach“, sagte der EZB-Präsident. Europa habe die höchste Steuerlast in der ganzen Welt. Das sei ein „schwerer Wettbewerbsnachteil“. Draghi betonte, dass „alle“ Länder der Euro-Zone mehr tun müssten, auch Deutschland.(Quelle: bundesbank.de)

 

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