Erbschaft- und Schenkungssteuer

GiNN-BerlinKontor.—Im Jahr 2015 nahmen die Bundesländer insgesamt € 6,3 Milliarden Erbschaft- und Schenkungssteuer ein und erzielten damit einen neuen Höchstwert. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Einnahmen um 15,4 %.

Nach der Zustimmung des Bundestages zur Reform der Erbschaft­steuer steht nun noch die Abstimmung im Bundesrat aus. Im Zentrum der voran­gegangenen Verhandlungen des Vermittlungs­ausschuss stand die Frage, in welchem Umfang Firmen­vermögen künftig von der Erbschaft­steuer verschont bleiben. Das Bundes­verfassungs­gericht hatte Ende 2014 die Verschonungs­regeln für Firmen­erben für verfassungs­widrig erklärt.

.Die im Jahr 2015 veranlagten Vermögensübertragungen aufgrund von Erbschaften und Schenkungen beliefen sich auf € 102,0 Milliarden Betriebsvermögen und stellte neben dem übrigen Vermögen mit jeweils € ,4 Milliarden die wertmäßig größte übertragene Vermögensart dar (41,6 %). Insgesamt lag die Zahl der vererbten bzw. verschenkten Betriebsvermögen 2015 bei 15 832. Betriebsvermögen über € 26 Millionen wurde in 231 Fällen vererbt bzw. verschenkt (1,5 %). Zusammen machten diese Fälle mit € 25,7 Milliarden aber 60,6 % der gesamten Betriebsvermögensübergänge aus. (Quelle: destatis.de)

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