Entspannungssignale aus Moskau

GiNN-BerlinKontor.—Deutliche Entspannungssignale werden aus Moskau gemeldet:   Die russische Regierung hat angeblich die geplante Stationierung von Abwehrraketen in Kaliningrad (Königsberg) auf Eis gelegt.  Nach einem Bericht der RAI Novosti soll das Verteidigungsministerium in Moskau erklärt haben,  es sei “verfrüht” das Iskander-Projekt bereits als feste Planung der Regierung zu verstehen.

Eine Stationierung von Iskander-Raketen*) im Gebiet Kaliningrad sei lediglich vom Generalstabes der russischen Streitkräfte vorgeschllagen worden, sei aber  “keine faktische Handlung” des Kreml, heißt es weiter.  Bisher habe man  “keine praktischen Maßnahmen”  zur Iskander-Stationierung in der russischen Enklave ergriffen.  Moskau hatte mit der Raketen-Ankündigung auf die US-Pläne regiert, in Polen und Tschechien ein europäischen Raketenabwehrsystem aufzustellen.  Entsprechende Verträge wurden bereits unterzeichnet. Nun will die Obama-Administration die Pläne offensichtklich “überprüfen”, heißt es in Washington D.C.

Mitte Dezember 2008 war gemeldet worden, Russland erwäge als “Gegenwehr” die Lieferung von russischen S-300-Flak-Raketen an den Iran.  Politische Beobachter werten nu8n den “Rückzieher” aus Moskau als deutliche Entspannungsgeste an die neue US-Regierung unter Barack H. OBAMA.

US-Präsident Barack  H. OBAMA führte mit Russlands Staatspräsident Dimitri MEDWEDJEW ein längeres Telefongespräh, bestätigte ein Sprecher des Weißen Hauses.  Beide Präsidenten werden erstmals Anfang April beim G20-Gipfel in London zusammentreffen..

*)Die  die russischen Iskander-Raketen können mit Atomsprengköpfen ausgerüstet werden. Sie sind auch auf Lastwagen montiert und haben nach NATO-Erkenntnissen eine eine Reichweite von 280 Kilometern.

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