Empörung über Günther Grass

GiNN-BerlinKontor.—-Mit harscher Kritik an Israel hat Literaturnobelpreisträger Günter GRASS (“Ich rate Euch Es-PE-DE zu wählen”)  grosse Empörung ausgelöst. Nur von der Linkspartei und von der extremen Rechten gab es Applaus für die “antsemitischen Thesen”  des ehemaligen Waffen-SS-Soldaten.  “Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden”, so Grass in seinem “Gedicht”, das er mit “Was gesagt werden muss” überschrieb und zunächst in der  “SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG, in THE NEW YORK TIMES und in  LA  REPUBLICA am 04.04.2012   veröffentlichen liess.

Günther GRASS (84) wirft sich vor, zu lange geschwiegen zu haben und fragt, warum es bisher verboten sei, “jenes andere Land beim Namen zu nennen, in dem seit Jahren – wenn auch geheimgehalten – ein wachsend nukleares Potential verfügbar, aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung zugänglich ist?”

Dazu erklärte der Gesandte der israelischen Botschaft in Berlin,  Emmanuel NAHSHON:  “Was gesagt werden muss ist, dass es zur europäischen Tradition gehört, die Juden vor dem Pessach-Fest des Ritualmords anzuklagen. Früher waren es christliche Kinder, deren Blut die Juden angeblich zur Herstellung der Mazzen verwendeten, heute ist es das iranische Volk, das der jüdische Staat angeblich auslöschen will.
Was auch gesagt werden muss ist, dass Israel der einzige Staat auf der Welt ist, dessen Existenzrecht öffentlich angezweifelt wird. So war es schon am Tag seiner Gründung, und so ist es auch heute noch.
Wir wollen in Frieden mit unseren Nachbarn in der Region leben. Und wir sind nicht bereit, die Rolle zu übernehmen, die Günter Grass uns bei der Vergangenheitsbewältigung des deutschen Volkes zuweist.”  (Quelle: Botschaft des Staates Israel Berlin)

CDU-Generalsekretär Hermann GRÖHE  zeigte sich über Tonlage und Ausrichtung des Grass-”Gedichts” entsetzt. Der Text verkenne völlig die Situation, dass ein nach Atomwaffen greifender Iran das Existenzrecht Israels bestreite, den Holocaust leugne und sich internationaler Kontrolle seiner Kernenergiekonzepte verweigere. (cdu.de/ard)

The Israel Project (TIP) setzte ein “Gedicht für Günter (unterstufenlyrisch) by Lizas Welt” ins Netz: “Was gesagt werden muss:
Mit letzter Tinte ächzt der Alte
in ungereimter Poesie:
Dass die sich nicht mehr schlachten lassen,
verzeihe ich den Juden nie.

Der Jude will Atomraketen.
Der Jude will den Weltenkrieg.
Der Jude will uns alle meucheln.
Am Ende droht des Juden Sieg!

Da muss man doch was machen können,
und wenn nicht wir, dann der Iran.
Mahmud, mein alter Mullahkumpel!
I shout it out loud: Yes, you kann!

Der Günter fühlt sich ganz verwegen,
der Greis ist wieder jung, vital.
Die Lösung einst ging zwar daneben,
versuchen wir’s halt noch einmal!

So denkt’s im deutschen Dichterdenker.
Er rülpst und rotzt es aufs Papier.
Sein Wahn kennt keine Einsamkeit.
In Deutschland gilt: Vom Ich zum Wir.”
Boris Yellnikoff (der für dieses Gedicht den Nobelpreis verlangt)
(Quellen: Lizas Welt | 4. April 2012/Israel Botschaft Berlin/cdu.de)

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