Elektromobilität weltweit

GiNN-BerlinKontor.—Unter dem Motto “Elektromomilität bewegt weltweit” trafen sich am 27./28. Mai mehr als 900 hochrangige Vertreter von Unternehmen, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik aus Deutschland und der ganzen Welt in Berlin. Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) bekräftigte auf der Konferenz das Ziel, bis 2020 in Deutschland eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen und Leitanbieter und Leitmarkt für Elektromobilität zu werden: “Elektromobilität erfordert eine umfassende Zusammenarbeit, sowohl branchen- als auch grenzüberschreitend, um die Mobilität möglichst weltweit klimafreundlicher gestalten zu können.”

Merkel weiter: “Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei unsere Nationale Plattform Elektromobilität. Zahlreiche bilaterale Kontakte und gemeinsame Projekte der Bundesregierung unterstreichen, wie wichtig uns eine enge internationale Zusammenarbeit ist.”

Die Automobilindustrie sei ” eine Kernbranche in unserer gesamten Industrieproduktion”, so die Kanzlerin. “Insofern ist es wichtig, dass hier Transformationsprozesse inklusive aller sich verändernder Berufsbilder gelingen. Da sich durch Digitalisierung auch das Projekt „Industrie 4.0“ Schritt für Schritt durchsetzt, wird von mehreren Seiten eine tiefgreifende Veränderung der Mobilitätskonzepte angestoßen. Darauf frühzeitig zu reagieren, ist wirklich das Gebot der Stunde.

Elektromobilität ist mehr, als einfach zu sagen: Wir finden eine andere Lösung, uns von A nach B zu bewegen. Es ist natürlich auch ein Beitrag zu einem emissionsarmen Fahren, zur Emissionsminderung. Wenn wir uns anschauen, vor welchen Risiken und Herausforderungen wir vor allem in den Metropolen der Welt stehen, dann wissen wir, dass es entscheidend ist, wer an vorderster Stelle mit dabei ist. Die Europäische Union versucht, dementsprechend Rahmenbedingungen zu setzen.”
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Philipp RÖSLER (FDP),erklärte auf der Konferenz: “Deutschland ist dank seiner innovationsstarken Industrie hervorragend aufgestellt, um die Zukunftstechnologie Elektromobilität voranzubringen. Wir unterstützen die Wirtschaft bei einer noch engeren Vernetzung mit der Wissenschaft. Mit neuen Produkten und Dienstleistungen werden hochwertige Arbeitsplätze entstehen. Ganz wichtig ist dabei, dass die technologischen Entwicklungen vom Markt getragen werden.”

Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Peter RAMSAUER (CSU): “In Deutschland sind wir bei der Elektromobilität auf dem richtigen Weg. Es geht um mehr als gute Autos und hochleistungsfähige Batterien. Der Aufbau öffentlicher und privater Infrastruktur muss sich intelligent in die Stadt- und Verkehrsplanung einpassen. Wichtig ist dabei: Neue Technologien und Mobilitätskonzepte brauchen Akzeptanz. Denn davon wird ihr Erfolg entscheidend abhängen. Das Erproben von E-Autos in den Schaufenstern und Modellregionen Elektromobilität ist dafür ein wichtiger Schritt. Die Menschen werden dort erfahren können, wie attraktiv die Nutzung eines E-Autos sein kann.”

Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Peter ALTMAIER (CDU): “Ohne Elektromobilität geht dem Verkehr langfristig der Sprit aus. Wenn in zwanzig Jahren Autofahren kein Luxusgut sein soll, brauchen wir eine Alternative zum Öl – nicht nur aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes. Eine Energiewende im Verkehr ist unerlässlich. Elektroautos stellen unter Beweis, dass Effizienz und Fahrspaß alles andere als Gegensätze sind.”

Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna WANKA (CDU): “Für die Elektromobilität müssen wir das Auto neu denken. Der Schlüssel ist Forschung, vor allem für neue, leistungsfähigere Batteriegenerationen, deutlich effizientere Antriebe sowie Aus- und Weiterbildung von Ingenieuren und Fachkräften. Mit der Förderung von Forschung und Entwicklung bringen wir die erforderlichen Innovationen auf den Weg.”

Die Bundesregierung unterstützt mit einem umfangreichen Förderprogramm Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben im Bereich Elektromobilität. Bis Jahresende werden Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von knapp € 1,5 Milliarden gestartet sein. Durch die Projekte wurde unter anderem eine wichtige Grundlage für die Produktion von Serienfahrzeugen geschaffen. Dies zeigt auch eine begleitende Ausstellung am Rande der Konferenz, auf der Automobilhersteller elektrisch betriebene Serienfahrzeuge und neueste Entwicklungen im Bereich Elektromobilität präsentieren. (Quelle: bundesregierung de./BMWi)

 

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