Einladung ins Pentagon

GiNN-BerlinKontor.—Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz,die am 02.02. zuende ging, kam es zu einer ersten Begegnung der deutschen Verteidigungsministerin Ursula VON DER LEYEN (CDU) mit US-Verteidigungsminister Chuck HAGEL. Dazu erklärte das Pentatgon, Hagel habe Deutschland für die militärische Unterstützung und “Führerschaft” in der ISAF (International Securiy Assistance Force) und für den Dienst und die Opfer der Bundeswehr (“for the service and sacrifice of Germany’s troops”) ausdrücklich bedankt. Mit rund 87.000 Soldaten aus gut 50 Ländern ist die International Security Assistance Force (ISAF)  der NATO im Auftrag der Vereinten Nationen seit 2001 in Afghanistan im Einsatz.

Verteidigungsminister Hagel begrüßte zudem die Bereitschaft Deutschlands, sich an der Mali-Mission zu beteiligen, was von der Leyen angekündigt hatte.

Beide Minister unterstrichen ihre Verpflichtung in der NATO und vor allem in Afhganistan sowie die Bedeutung eines Sicherheitsabkommen mit Kabul, das eine gründliche Planung für die weiterer Stationierung internationaler Truppen nach Beendigung der NATO-Mission in Afghanistan in diesem Jahr möglich mache.
Hagel betonte,  dass der endgültige Abzug der NATO-Trupen aus Afghanistan erst möglich sei nach Unterzeichnung eines U.S.-Afghan Bilateral Security Agreement.

Hagel lobte das deutsche “Rahmennationenkonzept” (Germany’s Framework Nation Initiative), das  noch Thomas DE MAIZIERE  auf den Weg gebracht hatte. Von der Leyen hatte dazu gesagt: “Wenn wir Europäer ein ernsthafter sicherheitspolitischer Akteur bleiben wollen, müssen wir gemeinsam planen und handeln.“

Die Initiative sieht vor, dass sich Gruppen von Staaten freiwillig zusammenschließen, um gemeinsam Kräftedispositive und Fähigkeiten zu entwickeln sowie gemeinsam auszubilden und zu üben.

Hagel: “A terrific example of how the alliance can capture lessons learned from the interoperability it has fostered over more than a decade of war, and the potential model for better burden-sharing moving forward.. The concept is one in which clusters of nations with some in the lead each are responsible for different defense areas of competence. Such a distribution of effort, the secretary said, also could help NATO plan and invest more efficiently.”(Quelle:defense.gov)

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