“Eine Welt ohne Atomwaffen realisieren”

GiNN-BerlinKontor.–- Mit dem Atombombenabwurf auf die japanische Stadt Hiroshima vor 65 Jahren fiel der Startschuss für das atomare Wettrüsten einer in Ost und West gespalteten Welt. In Erinnerung an dieses Ereignis forderte Bundesaußenminister Guido WESTERWELLE (FDP): „Wir müssen alles daran setzen, damit eine Welt ohne Atomwaffen nicht nur Vision bleibt, sondern Wirklichkeit wird.“ Am 6. August 1945 zerstörte die erste Atombombe die Stadt Hiroshima. Nur drei Tage später zerstörte eine weitere Nuklearbombe die japanische Hafenstadt Nagasaki.  Dieses Bombardement beendete den Pazifischen Krieg zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Königreich Japan. Bei den Nuklear-Explosionen starben über 200.000 Menschen, teils sofort, teils an Folgeschäden in den Jahren danach.

Der deutsche Vizekanzler und Außenminister Guido Westerwelle  sagte in Berlin, das unfassbare Leid von Hiroshima und Nagasaki sei eine “Mahnung für die Menschheit“. Er forderte eindringlich,  die Vision einer atomwaffenfreien Welt endlich Wirklichkeit werden zu lassen. Dafür habe US-Präsident Barack H. OBAMA in seiner Prager Rede einen klaren Weg vorgegeben.

Der Außenminister sieht in der Abrüstung von Atomwaffen und die immer weitere Reduzierung ihrer Rolle in Nuklearstrategien ein Gebot unserer Zeit. Dies sei eine Grundüberzeugung, die Deutschland und Japan verbindet. „Deshalb setzen wir uns auch künftig zusammen mit Japan und weiteren Partnern konsequent für Fortschritte bei der nuklearen Abrüstung ein“, unterstrich Westerwelle.  Der Minister verwies auf die Erfolge der Überprüfungskonferenz zum Nichtverbreitungsvertrag. “Noch vor fünf Jahren gescheitert, haben sich im Mai 2010 alle Teilnehmer auf das Ziel geeinigt, auch die bisher nicht erfassten substrategischen Nuklearwaffen in den weiteren Abrüstungsprozess mit einzubeziehen.”

Der abrüstungspolitische Experte der FDP-Bundestagsfraktion, Christoph SCHNURR warnte:  „Das Risiko einer Welt mit mehr Kernwaffenstaaten und weniger internationaler Sicherheit besteht weiterhin.“ Darüber dürften auch erste, wichtige abrüstungspolitische Erfolge wie der neue START-Vertrag zwischen den USA und Russland nicht hinwegtäuschen. „Deutschland muss aus diesem Grunde gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft das historische Momentum für mehr nukleare Abrüstung nutzen, das der amerikanische Präsident mit seiner Vision von der  ‘globalen Null’ geschaffen hat“, so Schnurr. Dafür habe die Bundesregierung mit ihrem Einsatz innerhalb der NATO für einen Abzug der letzten verbliebenen, taktischen Atomwaffen aus Deutschland bereits ein wichtiges Zeichen gesetzt.

Ein Gedanke zu ““Eine Welt ohne Atomwaffen realisieren”

  1. Um eine Welt ohne Atomwaffen zu realisieren muß jeder Mensch auf Erden erst einen Friedensvertrag mit sich selbst schließen und dann eine Weltfrieden Petition unterschreiben die dem Sekretär der Vereinigten Nationen vorgelegt werden muß. Menschen aus 193 Nationen verlangen Frieden auf Erden und unterstützen die UN Frieden auf Erden zu erziehlen. Mit einem minimum von 200 Millionen Unterschriften aus aller Welt sollten Bürger und alle Friedensorganisationen sich vereinigen und einer friedliche Zukunft entgegen arbeiten. Mehr Informationen “WIE” können aus der Webseite http://www.voice-consensus.com entnommen werden. In Erinnerung an alle Opfer von Hiroshima und Nagasaki sollte ein Herz für Frieden schlagen. Klaus Todte

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