E.ON: Fehlbetrag € 3,2 Mrd

GiNN-BerlinKontor.–Das Energie-Unternehmen E.ON schließt das Jahr 2014 mit einem EBITDA von € 8,3 Milliarden (Vorjahr: € 9,2 Milliarden) einem Konzernüberschuss von € 1,6 Milliarden (€ 2,1 Milliarden) und einem gegenüber 2013 kaum veränderten operativen Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten von € 6,3 Milliarden ab. Die Werte liegen damit innerhalb der erwarteten Bandbreiten, so E.ON.

Weiter heißt es: Neben der schon seit Jahren angespannten Situation auf den Energiemärkten in Deutschland und Europa trugen im letzten Jahr Währungseffekte und Veränderungen im Konzernportfolio zu der Entwicklung bei. Gleichzeitig wurde das Ziel der Verringerung der beeinflussbaren jährlichen Kosten im Rahmen des Programms E.ON 2.0″ bereits Ende 2014 erreicht. Die im Wesentlichen bereits im Dezember angekündigten Wertberichtigungen (überwiegend aus dem Kraftwerksgeschäft in Großbritannien, Schweden und Italien) haben zu einem Konzernfehlbetrag der Gesellschafter von € 3,2 Milliarden geführt.

Positiv trugen zum EBITDA neben den Kosteneinsparungen im Rahmen von E.ON 2.0″ die besseren Ergebnisse aus den Sparten Erzeugung, Erneuerbare Energien und Exploration & Produktion bei. Bei den Erneuerbaren Energien entwickelte sich vor allem das Geschäft mit Wind- und Solarenergie erfreulich (+20 Prozent).

Derzeit werden bei den beiden neuen großen Offshore-Windparks in der Nordsee, Amrumbank West und Humber Gateway mit zusammen rund 500 Megawatt Leistung, die ersten Turbinen ans Netz angeschlossen. Die Sparte Erzeugung profitierte vor allem von Sondereffekten in Deutschland und Italien.

Das EBITDA der Einheiten Deutschland, Weitere EU-Länder und Globaler Handel ging erwartungsgemäß zurück. In Deutschland, Ungarn und Tschechien wirkten sich die im Jahr 2013 erfolgten Veräußerungen von Beteiligungen im Geschäftsjahr 2014 voll aus. Außerdem belasteten Währungseffekte vor allem in Schweden und Russland sowie die neue Regulierungsperiode im deutschen Stromnetzgeschäft seit Anfang 2014.

Fußnote: E.ON ist ein internationales privates Energieunternehmen, das vor einem fundamentalen Wandel steht: Mit Umsetzung der neuen Strategie wird E.ON sich künftig vollständig auf Erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen und damit auf die Bausteine der neuen Energiewelt konzentrieren. Die Geschäftsfelder konventionelle Erzeugung, globaler Energiehandel und Exploration & Produktion werden in eine Neue Gesellschaft überführt, die ebenfalls börsennotiert sein wird.

Im Geschäftsjahr 2014 erwirtschafteten unsere mehr als 58.000 Mitarbeiter in vielen Ländern Europas sowie in Russland und Nordamerika einen Umsatz von rund € 112 Milliarden. Hinzu kommen gemeinsam mit Partnern geführte Geschäfte in Brasilien und in der Türkei. Im Bereich der Erneuerbaren Energien gehören wir zu den weltweit führenden Unternehmen. Rund 33 Millionen Kunden beziehen Strom von E.ON. (Quelle: eon.com)

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