DIHK:Wirtschaft schaltet hoch

GiNN-BerlinKontor.—”Die Wirtschaft schaltet hoch”, so der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Martin WANSLEBEN, der die Ergebnisse der Erhebung gemeinsam mit DIHK-Chefvolkswirt Alexander SCHUMANN in Berlin vorstellte.

“Der Aufschwung gewinnt an Breite”, fasste er die Ergebnisse der DIHK-Konjunkturumfrage Herbst 2013 zusammen, die auf mehr als 28.000 Unternehmensantworten basiert. “Eine höhere Investitionsbereitschaft sowie bessere Exportgeschäfte in Europa und weltweit ergänzen den bereits regen Konsum. Die Unternehmen stocken ihre Beschäftigungspläne auf.”

Der DIHK rechne für das laufende Jahr mit einem Wachstum von mindestens 0,3 Prozent, seine Prognose für 2014 liege bei 1,7 Prozent.

Allerdings hätten die Unternehmen bei der Erhebung nicht nur bessere Erwartungen gezeigt, sondern sehr deutlich die bestehenden Risiken benannt, betonte der DIHK-Hauptgeschäftsführer.

Dazu zählten Nachfragerückschläge, Wirtschaftspolitik, Arbeitskostenentwicklung und Fachkräftemangel; Konjunkturrisiko Nummer eins sei aber der Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise. “Energie ist in Deutschland zu teuer – gerade im Vergleich zu anderen Standorten”, sagte Wansleben. “Das unterstreicht den Handlungsdruck bei der Energiewende.” Das EEG müsse grundlegend reformiert werden.

DIHK-Chefvolkswirt Alexander Schumann betonte in Berlin, dass sich die Erwartungen in vielen Branchen verbessert hätten. Darin zeige sich die Breite des Aufschwungs. “In der Industrie gewinnen alle Bereiche, am stärksten die Vorleistungsgüterhersteller”, so Schumann.

Eine besonders deutliche Verbesserung sei beim Kraftfahrzeugbau festzustellen. “Mit der Belebung der Güterproduktion bessern sich auch die Perspektiven im Transportgewerbe”, berichtete der DIHK-Chefvolkswirt. Im Einzelhandel wachse im Vorfeld des Weihnachtsgeschäfts die Zuversicht, und auch die jüngste Eintrübung beim Bau sei “für einen Herbst vergleichsweise glimpflich ausgefallen”.

Die Investitionsmotive zeugten ebenfalls von einer wachsenden Zuversicht in der Wirtschaft, so Schumann weiter, und der Beschäftigungsaufbau gehe in sein neuntes Jahr. “Das gab es seit den Wirtschaftswunderjahren nicht mehr.” (Quelle: dihk.de)

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