DIHK: kein Anlass für Katastrophenszenarien

GiNN-BerlinKontor.—Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht trotz drastischer Kursabstürze und der Herabstufung der amerikanischen Kreditwürdigkeit keinen Anlass für Katastrophenszenarien. DIHK-Präsident Hans Heinrich DRIFTMANN rief in der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (09.08.)zu Besonnenheit auf. Die Nervosität an den Finanzmärkten spiegele nicht die weltwirtschaftliche Realität wider.

Driftmann äußerte jedoch Verständnis für die scharfe Kritik Chinas an der Schuldenpolitik der USA. “Die Vereinigten Staaten sind Chinas größter Schuldner und der Hauptexportkunde zugleich. Damit ist China in besonderem Maße von der Entwicklung in den USA abhängig”, so der DIHK-Präsident.

Er begrüßte, dass die US-Regierung  “zumindest kurzfristig” ihre Handlungsfähigkeit erhalten und erste Schritte unternommen habe. “In Sachen Haushaltskonsolidierung und Wettbewerbsfähigkeit bleibt aber immer noch viel zu tun”, sagte Driftmann.

Die Wall Street eröffnete am 09.08. zunächst mit Aufschlägen. Der Dow-Jones-Index gewann in den ersten Handelsminuten mehr als 1 %.  Die US-Notenbank – The Federal Reserve Bank (Fed) – wird die Leitzins-Spanne übrigens “bis Mitte 2013″  zwischen 0-0,25 % halten .(Quellen: DIHK/NOZ/boerse/fed))

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