Die SPD und Die PIRATEN

GiNN-BerlinKontor.—Die SPD hat eine weitere, dritte Konkurrenzfirma im linken Teich hinzugewonnen: Die 9%igen PIRATEN. In ersten Analysen und Auswertungen der Berliner Wahl stellt die SPD fest: Die Piratenpartei hat vor allem enttäuschte SPD-, Grüne-, Linke- und Nichtwähler auffangen können. Besonders männliche Erstwähler hätten ihr Kreuz bei den Piraten gesetzt, haben die Genossen herausgefunden.  “Ein neuer Politik- und Diskursansatz, gepaart mit linken Positionen der Piraten zu den Themen soziale Gerechtigkeit und Bildungspolitik, haben dem Berliner Wähler eine stattliche Alternative ermöglicht”, so die “Begeisterung” über das neue Vespennest.  Der “grandiose Erfolg” der Priraten bei der Berlin-Wahl wird gefeiert. Die Piratenpartei sei im Laufe eines Tages erwachsen geworden, wundert man sich:”Herzlichen Glückwunsch”. Nun fürchtet die SPD jedoch einen erneuten Piraten-Aderlass durch diese “Freibeuter” bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein 2012 und dann bei den Bundestagswahlen.


Diese politischen “Seeräuber” bringen nicht nur die Sozialdemokraten ins Grübeln. Auch DIE LINKE und DIE GRÜNEN mussten Wähler an die Internet-Freaks abgegeben. Jetzt muss eingeriffen werden. Man will/wird  verschärft in die “Netzpolitik” einsteigen. Denn: “Netzpolitik ist wichtiger als andere Parteien glauben.” Parole: “Das Internet gibt mittelfristig Möglichkeiten der Partizipation, die deutlich gestärkt und genutzt werden müssen.”

Man  ist  sich “sicher, dass  das Thema der Netzpolitik nicht nur für Berlin interessant sein wird; ähnlich wie Umweltthemen in den 1970ern und 1980ern werden auch diese politischen Fragestellungen in einigen Jahren deutlich mehr Menschen unter den Nägeln brennen”, hat die SPD von den Piraten gelernt. Und Sozialdemokraten erwarten gefälligst  “ab jetzt auch vom politischen Mitbewerber eine faire und kritische Auseinandersetzung”. Es wird aber gewarnt: “Die SPD kann etwas von den Piraten lernen, sie sollte aber weder Kopieren noch hohle Phrasen dreschen.” Die jetzt “aufkommende Euphorie und der existente Netzpolitikenthusiasmus” dürften nicht “verpuffen”, sondern müssten “in einen breiten parteiinternen Dialog getragen werden.”

Lobend und bereit zum Abkupfern stellt die SPD fest “Bürgerbeteiligung und Transparenz fordern die Piraten und sie treffen den Zeitgeist – zurecht.!“ (Quelle: spd.de)

Die “Piraterie” – aus dem Lateinischen “pirata” abgeleitet – heißt eigentlich  “nehmen bzw. wegnehmen”. Im Altertum waren Piraten meist nicht von Kriegführenden zu unterschieden, ihre Beschäftigung galt häufig sogar als ehrbar. Im ersten Jahrhundert v. Chr. bezeichnete Cicero die Piraten noch als Feinde der Menschheit, gegenüber denen kein Versprechen und kein Schwur zu halten sei.(n.Wikipedia)

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