DIE GRÜNEN und die Missbrauchfälle

GiNN-BerlinKontor.—Die Fraktion Bündnis 9O/ Die Grünen hat zum “Umgang mit Kinder-Missbrauch” eine Aktuelle Stunde beantragt und eine entsprechenden Beschluss vorgelegt. Fraktionschef Jürgen TRITTIN dazu: “Es bedarf einer unabhängigen, aber auch einer systematischen Aufarbeitung dieser Missbrauchsfälle.  Es geht darum, die Kinder zu schützen und nicht die Institutionen.”  Wegen der Missbrauchfällen in katholischen Internaten und in anderen Privatschulen forderte Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Renate KÜNAST, der Staat müsse die Kirche “politisch zwingen, überall aufzuklären”. Sie erwarte von der katholischen Kirche, dass sie sich “am eigenen Schopf aus dem Sumpf zieht und am Ende Vorbild ist”, sagte sie der “Leipziger Volkszeitung”. Sollte dies nicht der Fall sein, müsse über Sanktionen nachgedacht werden. Die Verweigerung bei der Abführung der Kirchensteuer komme aus verfassungsrechtlichen Gründen leider nicht infrage. Es müsse jedoch dran gedacht werden, die staatliche Hilfsgelder für kirchliche Schulen zu streichen, drohte die Grünen-Politikerin. DIE GRÜNEN selbst haben jedoch ihre Parteigeschichte “aufzuarbeiten” und sich nachträglich zu schämen.

DIE GRÜNEN – so erinnerte der Rundfunksender rbb-InfoRadio am 23.3. 2O1O – hatten Ende der achtziger Jahre noch die Abschaffung des Sexualstrafrechts, und damit auch die Außerkraftsetzung des § 176 StGB  – sexueller Missbrauch von Kindern – gefordert.  Ein entsprechender Antrag, der unter dem Titel „Sexualität und Herrschaft“ von der grünen  Arbeitsgruppe „Schwule und Päderasten“  des Landesverbands Nordrhein-Westfalen beschlossen wurde, sorgte im Landtagswahlkampf 1985 dafür, dass diese Forderung als “pädophilenfreundliche Politik innerhalb der GRÜNEN”  interpretiert wurde.

Kernforderungen der Grünen waren damals  *jede sexuelle Handlung, die unter den Beteiligten gewaltfrei ausgeübt werde, müsse straffrei sein (Unterscheidung zwischen gewaltsamem „sexuellen Missbrauch“ und gewaltfreiem „Kindersex“).

DIE GRÜNEN forderten damals: „Einvernehmliche Sexualität ist eine Form der Kommunikation zwischen Menschen jeglichen Alters, Geschlechts, Religion oder Rasse und vor jeder Einschränkung zu schützen”. Sex mit Kindern sei  „für beide Teile” – so wörtlich “angenehm, produktiv, entwicklungsfördernd, kurz: positiv“. Es sei nicht hinzunehmen, dass Erwachsene, die „die sexuellen Wünsche von Kindern und Jugendlichen ernst nehmen und liebevolle Beziehungen zu ihnen unterhalten“, mit Gefängnis bis zu zehn Jahren bedroht würden.

Diese grünen Forderungen wurden am 9. März 1985 von der Landesdelegiertenkonferenz in Lüdenscheid mit 76 zu 53 Stimmen mehrheitlich angenommen und als “Anhang” ins Wahlprogramm der NRW-Grünen aufgenommen.

DER SPIEGEL  berichtete  am 25. März 1985  über diese  GRÜNEN-Debatte “Sex mit Kindern”.  Man sprach von einer   “grünen Allianz von Kinderschändern und Homosexuellen”.  Die Forderung dieser Typen:   Das gesamte deutsche Sexualstrafrecht soll gestrichen werden.  Und die Verfasser des Papiers wollten den Grundsatz der straflosen Gewaltfreiheit auch auf Sexualität unter Minderjährigen sowie zwischen Erwachsenen und Minderjährigen angewendet wissen.

Mitglieder der grünen “Indianer-Kommune” hatten schon im Jahr 1980 auf einen Grünen-Parteitag  für „Soft-Sex“ mit Kindern geworben.

Daniel COHN-BENDIT,  deutsch-französischer Wortführer der GRÜNEN und heute Abgeordneter im Europa-Parlament, beschrieb schon vor Jahren in seinem ICH-Buch “Der grosse Basar” ausführlich seine sexuellen Erlebnisse mit fünfjährigen Kindern. In dem Memoirenband  schreibt der “Co-founder” der grünen Partei unter anderem “Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: ‘Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?’ Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt.”

Der frühere deutsche Außenminister Klaus KINKEL verlangte damals von Cohn-Bendit  in einen offenen Brief ( veröffentlicht in der B.Z. am 31.1:2OO1) eine  “deutliche Klarstellung, dass es in Kontakt mit den Kindern nie zu unsittlichen Berührungen bei Ihnen oder durch Sie gekommen ist” .  Kinkel schrieb, wer Kronzeuge für die Achtundsechziger Generation sein wolle, der  müsse “schon ernstzunehmende Massstäbe an sich selbst anlegen und anlegen lassen”..

In seinem Antwortschreiben faselte Cohn-Bendit etwas von einer “Ich-bezogene Selbstreflexion” und einem “kollektiven Diskurs über eine neue Sexualmoral “. Er habe ja nur  “zuspitzen und provozieren” wollen.  Kinkel schrieb zurück, ,dass   “wer nur einen kleinen Funken Verantwortung habe, in einer so ungeheuerlichen Sache nicht nach Rechtfertigung suchen dürfe. Der selbsterklärte grosse Moralisierer der Achtundsechziger habe sich mit seiner Reaktion jetzt selbst entlarvt.

Der Schweizer Journalist Thomas MEIER schrieb dazu: “Die schrecklichen, unter keinem Titel zu rechtfertigenden sexuellen Missbräuche von anvertrauten fünf-jährigen Kindern sind eines. Das andere ist das grosse Schweigen, das sich heute über diese furchtbaren Ereignisse ausbreitet. Bei der Beurteilung der Vergangenheit von linken Politikern werden beide Augen zugedrückt. Und diejenigen Tatsachen, deren Durchsickern an die Öffentlichkeit nicht verhindert werden kann, werden heroisch verniedlicht und mit den damaligen Zeitumständen erklärt.” Die Geschichte der Achtundsechziger werde wohl noch (um)geschrieben werden müssen.

GRÜN – so sagt man – ist auch die Farbe der Krankheit – des Körpers und der Seele. Sie ist wohl  auch die Farbe der bodenlosen Heuchelei und der krassen Verantwortungslosigkeit.

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