Die EEG-Reform

GiNN-BerlinKontor.-–„Energie-Wende –  das bedeutet nicht nur einen schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien zu sichern, sondern schließt den Netzausbau, ein Strommarktdesign und die europäische Einbindung ein”, sagte Bundeswirtschaftsminister Sigmar GABRIEL (SPD)  zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Das Gesetz schafft laut Gabriel  „Voraussetzungen, die Energieversorgung Schritt für Schritt auf erneuerbare Energien umzustellen. Ein Sinken der Strompreise könne dabei jedoch nicht versprochen werden, so der Wirtschaft – & Energie-Minister nach dem Beschluss des Bundeskabinetts am 08.04.

Gabriel: „Das EEG-Reform sorgt weiterhin für stetigen Ausbau von Strom aus Wind, Sonne & Co. Aber: der Ausbau soll berechenbarer werden, die Kosten nicht mehr sprunghaft steigen. Wichtiges Instrument hierfür sind Ausbaukorridore für Wind und Biomasse.” Für die Photovoltaik (PV) soll es bereits seit 2012 eine Mengenbegrenzung geben.

Die Novelle gilt für Anlagen, die ab dem 1. August 2014 in Betrieb gehen. Unter das bisherige Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fallen die Anlagen, die vor dem 23. Januar genehmigt wurden und noch bis zum 31. Dezember 2014 in Betrieb gehen. So wurde es vom Kabinett in den Eckpunkten zur EEG-Reform in Meseberg beschlossen.

Der Anteil der erneuerbaren Energien am Strom-Mix soll in Korridoren ausgebaut werden: 40 bis 45 % soll er bis 2025 betragen und 55 bis 60 % bis 2035.

Für die einzelnen Technologien sind im Gesetz folgende Korridore vorgegeben:

Windenergie auf See: insgesamt 6,5 Gigawatt (GW) bis 2020 und 15 Gigawatt bis 2030.

Windenergie an Land jährlicher Zubau von bis zu 2,5 GW (brutto).

Solarenergie ein jährlicher Zubau von 2,5 GW (brutto).

Bioenergie Zubau von ca.100 MW pro Jahr (brutto).

Neue Ansätze für Vergütungen

Anlagen, die 2015 ans Netz gehen, sollen durchschnittlich mit etwa zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) gefördert werden. Dieser Wert ergibt sich aus den Vergütungen für

Windenergie auf See (19,4 Cent/kWh),

Biomasse (rund 14 Cent/kWh),

Photovoltaik (rund 10,5 Cent/kWh),

Wind an Land (8,9 Cent/kWh).

Die konkreten Vergütungen werden im Gesetz für die einzelnen Technologien geregelt. 

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