Deutschland – “Weltmarktführer für Öko-Energien”

GiNN-BerlinKontor.— Für Niedersachsens Ministerpräsident David McALLISTER  ist die  Energiewende  “wohl die größte politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderung seit der Wiedervereinigung.” Deutschland könne und wolle zum “Weltmarktführer für Öko-Energien” werden, sagte der CDU-Politiker der RHEINISCHEN POST. Es gebe dadurch hervorragende wirtschaftliche Perspektiven. “Mittlerweile arbeiten allein bei uns in Niedersachsen rund 60.000 Menschen im Bereich der erneuerbaren Energien”, so McAllister.

Niedersachsen sei das führende Land der erneuerbaren Energien: “Wir sind bei der Windenergie europaweit führend, an Land und auf See. Die Offshore-Windenergie ist die Jahrhundert-Chance für die deutsche Nordseeküste, sagt McAllister.

Der niedersächsische Ministerpräsident betonte zudem,  der Ausstieg aus der Kernenergie habe seinen Preis, und der Einstieg in die erneuerbaren Energien werde nicht ohne gesellschaftliche und politische Konflikte verlaufen. “Bis 2015 sollen bundesweit 850 Kilometer neue Stromtrassen gebaut werden, davon alleine die Hälfte auf niedersächsischem Gebiet. Gespannt bin ich, wie sich DIE GRÜNEN beispielsweise zum notwendigen Netzausbau positionieren. Für mich stehen viele Vorteile der erneuerbaren Energien im Vordergrund: Sie sind dezentral aufgestellt und vielfach mittelständisch geprägt”, sagte McAllister der RP.

Das  “politische Kunststück” werde sein – so McAllister -  beim Netzausbau die Planungsverfahren zu beschleunigen und gleichzeitig die Bürgerbeteiligung zu verbessern. Der schnelle Ausbau der Stromnetze erfordere zudem “Fantasie und Kreativität”. Denkbar wäre es etwa, manche Stromtrassen entlang bestehender Infrastrukturachsen wie Straßen, Gleisen oder Wasserwegen zu bauen. (Quelle: RP/ cdu.de)

Ein Gedanke zu “Deutschland – “Weltmarktführer für Öko-Energien”

  1. Der Ausstieg wird bestimmt nicht ohne Konflikte von statten gehen. Es treffen einfach große Gruppen aufeinander, die verschiedene starke Überzeugungen haben. Ich bin gespannt wie lange der Ausstieg denn wirklich dauern wird.

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