Deutsche Raketenabwehr

GiNN-BerlinKontor.-– Die deutsche Bundeswehr ist mit einem Einsatzkontingent nahe der syrischen Grenze in der Türkei stationiert. Derzeit sind 303 deutsche Soldaten in türkischen Provinz Kahramanmaras eingesetzt. Der Einsatz des Raketenabwehrsystems “Patriot” ist der deutsche Beitrag zur Verstärkung der integrierten NATO-Luftverteidigung in der Türkei.

Die türkische Regierung hatte bereits im Herbst 2012 um die Unterstützung der NATO gebeten, nachdem mehrere Granaten aus Syrien in der Südtürkei eingeschlagen waren.Es gab Todesofper. Daraufhin erklärten sich Deutschland, die USA und die Niederlande bereit, “Patriot”-Systeme in der Türkei zu stationieren. “Active Fence Turkey” stellte die Einsatzbereitschaft mit zwei Waffensystemen Anfang Februar her.

Die Bundesregierung betonte ausdrücklich, dass die “Patriot”-Mission im Rahmen der NATO “defensiv ausgelegt ist”. Es sei “keinesfalls der erste Schritt hin zu einer Flugverbotszone oder gar einer militärischen Intervention in Syrien”. Wegen des andauernden Konfliktes in Syrien kam/kommt es an der türkisch-syrischen Grenze immer wieder zu Spannungen.

Das deutsche Verteidigungsministerium teilt dazu mit: Zur Abwehr einer ballistischen Rakete würden im Ernstfall mindestens zwei Lenkflugkörper von den mobilen Startgeräten des Flugabwehrraketensystems Patriot starten. Diese Lenkflugkörper werden per Radar ins Ziel gesteuert. Die beiden deutschen Flugabwehr-Raketenstaffeln im Einsatz werden dabei von der Kampfführungsanlage (der ICC = Information Coordination Central) geführt. Das Kommando hat ein deutscher Hauptmann. (Quelle: BMVg)

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