Deutsche Exporte stiegen um 8,3 %

GiNN-BerlinKontor.—Von Deutschland wurden im November 2011  Waren im Wert von € 94,9 Milliarden ausgeführt und Waren im Wert von € 78,7 Milliarden eingeführt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren damit die deutschen Ausfuhren im November 2011 um 8,3 % und die Einfuhren um 6,7 % höher als im November 2010. Im Vormonatsvergleich war die Entwicklung von Aus- und Einfuhren kalender- und saisonbereinigt gegenläufig: Während die Ausfuhren gegenüber Oktober 2011 um 2,5 % zunahmen, sanken die Einfuhren um 0,4 %.

Die Außenhandelsbilanz schloss im November 2011 mit einem Überschuss von € 16,2 Milliarden ab. Im November 2010 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz € 13,9 Milliarden betragen. Der Außenhandelsbilanzüberschuss lag im November 2011 kalender- und saisonbereinigt bei € 15,1 Milliarden.

Zusammen mit den Salden für Dienstleistungen (– 0,1 Milliarden Euro), Erwerbs- und Vermögenseinkommen (+  4,1 Milliarden Euro), laufende Übertragungen (– 3,6 Milliarden Euro) sowie Ergänzungen zum Außenhandel (– 2,3 Milliarden Euro) schloss – nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank – die Leistungsbilanz im November 2011 mit einem Überschuss von € 14,3  Milliarden ab. Im November 2010 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von € 14,4 Milliarden ausgewiesen.

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im November 2011 Waren im Wert von € 56,0 Milliarden versandt und Waren im Wert von € 50,6 Milliarden von dort bezogen. Gegenüber November 2010 stiegen die Versendungen in die EU-Länder um 8,4 % und die Eingänge aus diesen Ländern um 10,6 %. In die Länder der EURO-Zone wurden im November 2011 Waren im Wert von € 37,7 Milliarden  (+ 7,7 %) geliefert und Waren im Wert von € 35,1 Milliarden  (+ 8,8 %) aus diesen Ländern bezogen. In die EU-Länder, die nicht der EURO-Zone angehören, wurden im November 2011 Waren im Wert von € 18,3 Milli­arden  (+ 9,8 %) ausgeführt und Waren im Wert von € 15,5 Milliarden  (+15,1 %) von dort eingeführt.

In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im November 2011 Waren im Wert von € 38,9 Milliarden  exportiert und Waren im Wert von € 28,0 Mrd aus diesen Ländern importiert. Gegenüber November 2010 nahmen die Exporte in die Drittländer um 8,2 % und die Importe von dort um 0,2 % zu.  (Quelle:Destatis)

Bundeswirtschaftsminister Philipp RÖSLER (FDP) sagte dazu in Berlin:  “Deutsche Waren und Dienstleistungen sind im Ausland weiterhin gefragt. Es ist erfreulich, wie gut sich die deutsche Exportwirtschaft in dem derzeit schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behauptet. In den Industriestaaten, die fast 80 Prozent unserer Exporte abnehmen, läuft die Konjunktur im Moment nicht rund. Wenn wir dennoch unseren Handel ausweiten können, unterstreicht dies eindrucksvoll die herausragende Wettbewerbsfähigkeit unserer Exportbranche. Wir müssen jetzt alles dafür tun, die robuste Entwicklung unserer Binnenwirtschaft zu stärken und gleichzeitig die außenwirtschaftlichen Erfolge zu verstetigen.” (Quelle: BMWi)

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