Deutsche Bank verliert Prozess

GiNN-BerlinKontor.—Die Deutsche Bank muss den Erben von Medienunternehmer Leo KIRCH Schadensersatz zahlen, so das Urteil am 14.12. im Oberlandesgericht München.. Rolf BREUER – von 1997 bis 2002 Vorstandssprecher sowie von 2002 bis 2006 Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank – hatte 2002 in einem Interview die Kreditwürdigkeit Kirchs angezweifelt. Kirch machtre geltend, dass seine, Unternehmen KirchMedia Verluste auf bis zu € 2 Milliarden Euro entstanden seien, die zur Insolvenz seiner Fimage führt habe. .Im April 2002 musste die KirchMedia angeblich wegen € ,6.5 Milliarden Schulden und Verbindlichkeiten einen Insolvenzantrag stellen.

Ex-Deutsche Bank-Chef Rolf BREUER hatte der US-Nachrichtenagentur Bloomberg gegenüber erklärt. „Was man alles lesen und hören kann, ist, dass der Finanzsektor nicht bereit ist, auf unveränderter Basis noch weitere Fremd- oder Eigenmittel zur Verfügung zu stellen“, sagte Breuer damals über Leo Kirchs Medienunternehmen..

Leo Kirch starb in München im Juli 2011. .Die Erben führten den Rechtsstreit weiter.

Die Deutsche Bank machte geltend, dass der mit € 6,5 Milliarden verschuldete Kirch-Konzern auch ohne Breuers Interview insolvent gegangen wäre. Rolf Breuer habe die Insolvenz weder gewollt noch verursacht, sondern nur bereits allgemein Bekanntes ausgesprochen.(OLG München)

 

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