Deutsche Bank-News

GiNN-BerlinKontor.—Die Deutsche Bank teilt mit, dass sie einen Vergleich mit US-amerikanischen und britischen Regulierungsbehörden zu sämtlichen noch ausstehenden Untersuchungen dieser Behörden im Zusammenhang mit der früheren Praxis der Meldung von Interbanken-Zinssätzen (IBOR) getroffen hat. Der Vergleich mit dem DOJ, der CFTC und der NYDFS in den USA sowie der FCA in Großbritannien ist Teil einer branchenweiten Untersuchung zur Festlegung von Interbanken-Zinssätzen für verschiedene Währungen.

Als Teil des Vergleichs hat sich die Deutsche Bank zu Strafzahlungen in Höhe von 2,175 Mrd. USD an DOJ, CFTC und NYDFS und 226,8 Mio. GBP an die FCA bereit erklärt. Die Deutsche Bank wird dafür im ersten Quartal 2015 zusätzliche Rückstellungen in Höhe von rund 1,5 Mrd. EUR für IBOR und andere Themen vornehmen. Diese Kosten für Rechtsstreitigkeiten sind größtenteils steuerlich nicht abzugsfähig. Trotz dieser Kosten wird die Deutsche Bank im ersten Quartal einen Gewinn ausweisen und Erträge auf annäherndem Rekordniveau verzeichnen.

Jürgen FITSCHEN und Anshu JAIN, die beiden Co-Vorsitzenden des Vorstands der Deutschen Bank, sagten dazu: Wir bedauern diese Angelegenheit zutiefst, sind jedoch zufrieden, dass wir sie nun gelöst haben. Die Bank akzeptiert die Ergebnisse der Aufsichtsbehörden. ….Wir haben diejenigen disziplinarisch bestraft oder entlassen, die in das Fehlverhalten im Handelsbereich involviert waren.”  (Quelle: deutsche-bank.de)

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