Deutsche Bank meldet Gewinn von € 4.3 Mrd

GiNN-BerlinKontor.—Die DEUTSCHE BANK hat am 03.02. 2012  einen Gewinn – nach Steuern – im Gesamtjahr 2011 von €  4,3 Milliarden  gemeldet (Vorjahr  € 2,3 Mrd ). Das Ergebnis je Aktie (verwässert) betrug 4,30 € gegenüber 2,92 € im Jahr 2010. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern nach Zielgrößendefinition und bezogen auf das durchschnittliche Active Equity lag 2011 bei 9,8% nach 14,7% im Jahr 2010. Vorstand und Aufsichtsrat schlugen der Hauptversammlung für 2011 eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 0,75 € je Aktie vor.

Josef ACKERMANN, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank, sagte dazu: „Die Deutsche Bank hat erneut bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen ansehnliche Ergebnisse erzielen kann. Unsere ‘klassischen’ Geschäftsfelder haben 2011 mit Rekordergebnissen marktbedingte Schwächen im Investmentbanking ausgeglichen. Zugleich haben wir nachhaltig Vorsorge getroffen. Kapital, Liquidität und Refinanzierungsquellen wurden deutlich gestärkt. Insgesamt verfügt die Bank damit über eine hervorragende Ausgangsbasis, den Erfolgskurs der vergangenen Jahre auch in Zukunft fortzusetzen“.

Die Erträge beliefen sich im vierten Quartal 2011 auf €  6,9 Mrd und lagen damit 7% unter dem Rekordergebnis des Vorjahresquartals in Höhe von €  7,4 Mrd.

In einer Pressemitteilung der Bank heißt es weiter: “Im vierten Quartal 2011 betrugen die Erträge in CIB € 3,4 Mrd  was einem Rückgang um 26% gegenüber dem Vergleichswert im Vorjahresquartal von € 4,6 Mrd  entspricht. Das vierte Quartal 2011 war durch verhaltene Marktaktivität aufgrund der weiterhin unsicheren Marktlage sowie einer fehlenden Risikobereitschaft der Investoren gekennzeichnet. Die Marktaktivität in Europa, einem der geschäftlichen Schwerpunkte der Deutschen Bank, war im Berichtsquartal besonders stark durch die europäische Staatsschuldenkrise beeinträchtigt.

In PCAM beliefen sich die Erträge im vierten Quartal 2011 auf € 3,5 Mrd, was einem Anstieg um 22% gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahresquartals von €  2,8 Mrd entspricht. Ursache für den Anstieg der Erträge war insbesondere der Beitrag der Postbank im Gesamtquartal. Im Vorjahr war die Postbank erst im Monat Dezember 2010 konsolidiert worden. Die Erträge im vierten Quartal 2011 wurden durch Abschreibungen in Höhe von € 144 Mio  auf griechische Staatsanleihen sowie niedrigere Erträge aus Investmentprodukten in Asset Management und Private and Wealth Management infolge des schwierigeren Marktumfelds beeinträchtigt.

Im Gesamtjahr 2011 beliefen sich die Erträge auf  € 33,2 Mrd, was einem Anstieg um  € 4,7 Mrd  (16%) gegenüber dem Gesamtjahr 2010 entspricht. Dieser Anstieg ist vor allem auf die 2010 erworbene Postbank sowie, in geringerem Umfang, auf Sal. Oppenheim und das von der ABN AMRO erworbene Firmenkundengeschäft in den Niederlanden zurückzuführen.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich auf € 540 Mio gegenüber € 406 Mio  im Vergleichsquartal des Vorjahres. Dieser Anstieg war in erster Linie auf den Beitrag der Postbank für das gesamte Quartal in Höhe von € 178 Mio  zurückzuführen. Darin sind Auflösungen in Höhe von € 91 Mio  von vor der Konsolidierung gebildeter Risikovorsorge nicht berücksichtigt. Diese Auflösungen werden auf Konzernebene als Zinsüberschuss ausgewiesen. Ohne die POSTBANK stieg die Risikovorsorge im Kreditgeschäft um € 13 Mio  gegenüber dem Wert des Vorjahresquartals. Dies ist auf eine höhere Risikovorsorge für gemäß IAS 39 umklassifizierte Vermögenswerte zurückzuführen und wurde durch ein verbessertes Ergebnis in den Kreditportfolios von Advisory Banking Germany und Advisory Banking International im Unternehmensbereich Private & Business Clients teilweise ausgeglichen.” (Quelle: deutschebank)

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