Deutsche Bank halbiert Gewinn

 

GiNN-BerlinKontor.—Die DEUTSCHE BANK meldet einen Gewinn von 661 Millionen € nach 1,2 Mrd € im zweiten Quartal 201.  Das Ergebnis je Aktie (verwässert) belief sich auf 0,68 €, nach 1,24 € im zweiten Quartal des Vorjahres. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern und bezogen auf das durchschnittliche Active Equity betrug 6,8% nach 13,9% im zweiten Quartal 2011.

Jürgen FITSCHEN und Anshu JAIN , Co-Vorsitzende des Vorstands und des Group Executive Committee der Deutschen Bank, sagten beio der Vorölage ihr4er Ergebnisse: „Im zweiten Quartal war das Ergebnis der Bank durch das volatile Umfeld beeinflusst. Die Europäische Staatsschuldenkrise belastet weiterhin das Investorenvertrauen und die Kundenaktivitäten über alle Geschäftsbereiche hinweg. Unsere Tier-1-Kernkapitalquote betrug zum Ende des zweiten Quartals 10,2% und liegt damit deutlich oberhalb der Schwelle von 9%, die von der European Banking Authority für Juni 2012 vorgegeben wurde.“

Weiter heißt es. “Die Konzernerträge beliefen sich im zweiten Quartal 2012 auf 8,0 Mrd € gegenüber 8,5 Mrd € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Dies entspricht einem Rückgang von 6%, trotz positiver Effekte aus Wechselkursveränderungen. Die Erträge in Corporate Banking and Securities (CB&S) betrugen 3,5 Mrd € im Vergleich zu 4,0 Mrd € im zweiten Quartal 2011 und gingen damit um 451 Mio € (11%) zurück. Ursächlich hierfür waren vor allem der Bereich Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte), in dem einhergehend mit geringeren Handelsvolumina im kundenbezogenen Geschäft gezielt Risiken abgebaut wurden, sowie das Emissionsgeschäft (Equity). Hier wirkten sich die aktuellen Marktbedingungen, aber auch die hohe Anzahl von Börsengängen im zweiten Quartal 2011 aus. In Private & Business Clients (PBC) beliefen sich die Erträge im Berichtsquartal auf 2,4 Mrd € im Vergleich zu 2,6 Mrd € im Vorjahresquartal. Der Rückgang um 138 Mio € (5%) resultierte größtenteils aus geringeren Erträgen bei der Postbank.

Diese spiegelten den Wegfall positiver Effekte, die im zweiten Quartal 2011 erfasst worden waren, sowie das anhaltend niedrige Zinsniveau wider. Diese Effekte wurden teilweise durch den Wegfall einer im zweiten Quartal 2011 vorgenommenen Abschreibung auf griechische Staatsanleihen ausgeglichen. Geringere Marktaktivitäten und eine erhöhte Marktvolatilität führten zu rückläufigen Erträgen im Beratungs-/Brokeragegeschäft, da die Privatkunden weiterhin eine geringe Investitionsbereitschaft zeigten.

Die Erträge im Bereich Asset and Wealth Management (AWM) sanken um 85 Mio € (9%) auf 891 Mio €. Dies war auf signifikante positive Effekte aus der Neuausrichtung von Sal. Oppenheim 2011, sowie auf geringe Mittelzuflüsse im Asset Management infolge negativer Markteinflüsse zurückzuführen.

Die vorgenannten Ertragsrückgänge wurden durch einen Anstieg der Erträge in Global Transaction Banking (GTB) um 87 Mio € (10%) auf 972 Mio € teilweise ausgeglichen, worin sich eine trotz des niedrigen Zinsniveaus weiterhin starke Geschäftsdynamik zeigte.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich im Berichtsquartal auf 419 Mio €, was einem Rückgang von 10% nach 464 Mio € im Vergleichsquartal 2011 entspricht. Dieser war hauptsächlich auf eine geringere Risikovorsorge bei der Postbank zurückzuführen und wurde durch eine höhere Risikovorsorge in GTB und CB&S teilweise ausgeglichen.”(Quelle.Deutsche Bank)

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