Deutsche Bank: EURO-Rettungsschirm in Gefahr

GiNN-BerlinKontor.–-Nach der Herabstufung von neun der 17 Eurostaaten durch die US-amerikanische Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) wird befürchtet, dass auch der Euro-Rettungsschirms EFSF die „AAA“-Wertung verlieren könnte.  Thomas MAYER, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, meint,  dass sich die Herabstufungen negativ auf den Rettungsfonds auswirken werden. „Es zeichnet sich ab, dass von den 17 Ländern, die diesen Rettungsfonds garantieren, am Ende nur noch Deutschland, Niederlande, Finnland und Luxemburg ihr Toprating behalten werden. Damit dürfte der EFSF selbst auch seine AAA-Bewertung verlieren“, so Tom Mayer in der BILD am SONNTAG (15.01.). Mit einem nur noch zweitrangigen Rating würde es für den EFSF schwierg, neue Investoren zu finden. Es sei möglich, dass “der Rettungsschirm Investoren künftig höhere Zinsen bieten muss, um seine Papiere absetzen zu können”, schreiber Mayer in der BamS.

Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank hatte bereits im Dezember 2011 erklärt, das Jahr 2012 werde das  “Entscheidungsjahr für den EURO.  Es gehe um nichts Geringeres als die Frage, ob die europäische Währung überlebt. Und das wird von Italien abhängen. Deshalb wird 2012 auch das italienische Jahr”, so Thomas Meyer am 26.12.11

“Der EURO wird bleiben und die Rückkehr in nationale Währungen wäre eine Dummheit und sicher teurer als alles, was wir jetzt tun müssen”, sagte der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Fank-Walter STEINMEIER der BamS.

Mit Blick auf die aktuelle Diskussion um die S&P-Herabstufung Frankreichs, Italiens und Österreichs  sagte die deutsche Regierungschefin Angela  MERKEL, die  Politik müsse darauf achten, dass durch die Herabstufung keine Folgen entstünden, die mehr schadeten als nützten. “Die Folgemechanismen, dass wenn eine Herabstufung erfolgt, dann zum Beispiel für Versicherer der Ankauf bestimmter Staatsanleihen nicht mehr möglich ist, die sind sehr, sehr strikt”, so die Bundeskanzlerin. (Quellen: BamS/cdu.de)

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